Keine neue Arbeitsgruppe
Sondersitzungen zu Vergabekriterien bei Baugebieten

Ostbevern -

Um sich schwerpunktmäßig mit verschiedenen Themen beschäftigen zu können, haben die Mitglieder des Umwelt- und Planungsausschusses sich darauf geeinigt künftig Sondersitzungen durchzuführen.

Donnerstag, 21.01.2021, 17:53 Uhr aktualisiert: 21.01.2021, 18:00 Uhr
Über künftige Bau-, Gewerbe oder Industriegebiete soll jetzt, was die ökologische Gestaltung betrifft, in Sondersitzungen des Umwelt- und Planungsausschuss beraten werden.
Über künftige Bau-, Gewerbe oder Industriegebiete soll jetzt, was die ökologische Gestaltung betrifft, in Sondersitzungen des Umwelt- und Planungsausschuss beraten werden. Foto: Daniela Allendorf

Braucht es eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung der Vorgaben im Hinblick auf die ökologische Ausrichtung für neue Bau-, Gewerbe- oder Industriegebiete in der Bevergemeinde? Jüngst hatte die SPD-Fraktion im Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) einen Antrag zur Einrichtung eines solchen Gremiums gestellt. Man könne Fraktionsmitglieder mit entsprechenden Kenntnissen in ein solches Forum entsenden, um mit dem nötigen Sachverstand diesen Bereich zu erarbeiten, erläuterte Karin Drilling-Kleinhauer ( SPD ) den Antrag.

Grundsätzlich sei die Idee nicht verkehrt, sagte Elmar Möllenbeck ( CDU ). Allerdings stellte er auch die Frage, warum das nicht sofort durch den UPA erarbeitet werde. Dort könne man das sicherlich genauso gut, war er der Auffassung. Auch aus den anderen Fraktionen kam grundsätzlich Zustimmung. Aber auch die Frage nach einer anderen Möglichkeit der Umsetzung.

Und die wurde dann auch ziemlich schnell gefunden. Werner Stratmann (Grüne) machte den Vorschlag, Sondersitzungen des UPA durchzuführen und sich in diesen schwerpunktmäßig zwei bis drei Themen herauszugreifen und sich ausführlich nur damit zu beschäftigen. Dann „können wir auch richtig an den Klimaschutz rangehen“, ist er überzeugt. Gleichlautend war in diesem Zusammenhang der Vorschlag der Christdemokraten. Dann habe man einen ganzen Abend Zeit, sich nur mit den speziellen Themen auseinanderzusetzen, schlug auch Philipp von Beverfoerde (CDU) vor. Darüber hinaus sei die Gestaltungssatzung in der Mache, was nicht außer Acht zu lassen sei.

So wurde der Vorschlag einstimmig angenommen, wonach man zunächst den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Gestaltungssatzung abwarten wolle. Dieser soll bis zum Sommer erstellt sein. „Kurz vor den Sommerferien ist dann der richtige Zeitpunkt für die Beratungen und Sondersitzungen“, sagte der Ausschussvorsitzende Hubertus Hermanns. So könne alles bis zu den nächsten Haushaltsberatungen geklärt werden.

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