Beitragserhöhung zunächst ausgesetzt
BSV wirbt weiter um Solidarität

Ostbevern -

Für den BSV war 2020 ein schwieriges Jahr. Die Mitglieder würden durch die Einschränkungen in der Corona-Pandemie leiden, heißt es vom Verein. Deswegen hat der Vorstand jetzt die Initiative „Ich bleibe dabei“ ins Leben gerufen. Dazu gehört auch das Aussetzen der Beitragserhöhung.

Dienstag, 23.02.2021, 06:41 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 14:59 Uhr
„Ich bleibe dabei“ ist eine Initiative des BSV-Vorstands. Beisitzer Markus Redbrake (l.) und Geschäftsführer Peter Müller präsentieren das Banner.
„Ich bleibe dabei“ ist eine Initiative des BSV-Vorstands. Beisitzer Markus Redbrake (l.) und Geschäftsführer Peter Müller präsentieren das Banner. Foto: privat

Mal wieder ein Lebenszeichen senden in Zeiten, in denen ein persönlicher Austausch nur online und in begrenztem Rahmen möglich ist. Zum Durchhalten ermuntern. Und besonders: Danke sagen für die Solidarität. Aus diesen Gründen wendet sich der geschäftsführende Vorstand des BSV Ostbevern über die WN an seine 1230 Mitglieder.

Für den BSV war 2020 ein äußerst schwieriges Jahr, heißt es in der Mitteilung. Die Mitglieder würden durch die Einschränkungen in der Corona-Pandemie leiden. Sie gingen besonnen mit der Situation um und zeigten eine vorbildliche Haltung. Die Zahl der Vereinsaustritte sei minimal. „Das gibt uns das Gefühl, dass in den Abteilungen gute Arbeit geleistet wird und unsere Mitglieder sich wohlfühlen“, sagt Geschäftsführer Peter Müller . Ein besonderes Dankeschön gelte allen Ehrenamtlichen im Club, die vor dem Lockdown unter schwierigen Bedingungen das Vereinsleben aufrechterhalten haben.

Der Vorstand sowie die Abteilungs- und Übungsleiter tauschen sich untereinander immer wieder aus, halten Verbindung zu den Fachverbänden und pflegen den Kontakt innerhalb der Abteilungen durch Videokonferenzen.

Damit das Sportangebot in großem Umfang bestehen bleibe, „bitten wir unsere Vereinsmitglieder, weiter durchzuhalten und unserem Verein die Treue zu halten“, so Müller. „Durch die Mitgliedschaft wird unser Verein gestärkt, und wir können die Pandemie gut überstehen“, ergänzt Markus Redbrake , Beisitzer im BSV-Vorstand. „In diesen schwierigen Zeiten sind wir auf die Solidarität jedes einzelnen Mitglieds angewiesen, auch des passiven. Jede noch so kleine Beitragszahlung wirkt wie ein kleiner Rettungsschirm für den BSV.“

„Die Solidarität unserer Mitglieder ist wichtig, da laufende Kosten übernommen werden müssen, auch wenn keine Sportangebote unterbreitet werden können“, so Müller weiter. Der Vorstand sehe sich in der Pflicht, sorgsam und sparsam mit den knappen Geldern zu haushalten. So seien ab Dezember vorübergehend die Zahlungen für die Übungsleiter, eine Art Aufwandsentschädigung, eingestellt worden. „Wir hatten das, verglichen mit anderen Vereinen, verhältnismäßig lange weitergezahlt. Dann ging es aber nicht mehr“, erklärt Redbrake.

Zudem wird zunächst die im vergangenen Jahr beschlossene Beitragserhöhung ausgesetzt. „Das gilt so lange, bis die Angebote im Verein wenigstens wieder halbwegs normal laufen“, so Redbrake. Die Gefahr, dass der Verein nicht über die Runden kommt, bestehe derzeit nicht.

Der geschäftsführende Vorstand des Sportvereins wirbt für die Teilnahme an der Initiative „Ich bleibe dabei“. Über die jeweiligen Abteilungen sollen, so bald es Corona zulässt, Termine angeboten werden, um sich vor den momentan noch geschlossenen Trainingsstätten mit einem der Banner ablichten zu lassen und mit seinem Namen zu verewigen. Die Fotos werden dann auf der Internetseite des BSV Ostbevern unter www.bsv-ostbevern.de zu sehen sein.

Nun hofft der BSV-Vorstand, dass der Amateursport bald wieder zugelassen wird. „Konzepte liegen vor, Regeln werden befolgt – da sind wir uns sicher“, sagt Peter Müller. Bis dahin gelte: zusammenhalten und geduldig sein. „Ausdauer ist weiterhin gefragt.“

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