Fahrschulen im Lockdown
Erst ausgebremst und jetzt im kleinen Gang

Telgte/Ostbevern -

Die Fahrschulen dürfen im Lockdown nur stark eingeschränkt arbeiten. Laufende Fixkosten, aber kaum Einnahmen – die meisten Betriebe trifft das hart. Und die Unternehmer befürchten nach dem Lockdown einen Ansturm, der kaum zu bewältigen sein dürfte. Von Ralf Aumüller
Samstag, 27.02.2021, 05:51 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 27.02.2021, 05:51 Uhr
Harald Schulz von der Fahrschule Zur Linde
Harald Schulz von der Fahrschule Zur Linde Foto: Ralf Aumüller
Harald Schulz ist jetzt samstags immer zu Hause. Seit Monaten schon. Seine Familie musste sich daran erst gewöhnen. „Meine Frau war anfangs ganz schön verwundert“, lacht Schulz. Eigentlich sitzt er samstags in seinem Fahrschulwagen. Wenn keine Pandemie herrscht, hat er eine Sechs-Tage-Woche. „Ich habe immer viel gearbeitet – meistens zu viel. Jetzt ist es für mich so, wie man es sich wünscht, wenn man nicht mehr ganz jung ist. Das ist auch mal angenehm.“ Seit 30 Jahren sei er Einzelkämpfer. So lange führt Schulz in Telgte die Fahrschule Zur Linde. Jetzt, im Lockdown, hat auch er deutlich weniger zu tun. Als Ein-Mann-Betrieb könne er den Verdienstausfall aber überbrücken. „Existenzängste wie Inhaber von Kneipen oder Restaurants habe ich nicht“, sagt Schulz. Er weiß aber, dass es vielen Fahrschulen in Corona-Zeiten ganz anders ergeht. Annegret Fichtner-Büscher von der Bever-Fahrschule Foto: Ralf Aumüller „Es ging uns vorher super, wir haben uns überhaupt keine Sorgen gemacht.
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