Trotz großer Vorsicht im Unternehmen
14 Fälle bei Vossko bestätigt

Ostbevern -

Seit dem 25. Februar sind bei der Firma Vossko 14 Corona-Fälle mittels PCR-Testungen nachgewiesen worden.

Mittwoch, 10.03.2021, 17:04 Uhr
Bürgermeister Karl Piochowiak (r.) und Thomas Hempen (Vossko) tauschten sich über den Corona-Ausbruch bei Vossko aus.
Bürgermeister Karl Piochowiak (r.) und Thomas Hempen (Vossko) tauschten sich über den Corona-Ausbruch bei Vossko aus. Foto: Gemeinde Ostbevern

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurde in Ostbevern ein deutlicher Anstieg der Corona-Fälle festgestellt. Auch bei der Firma Vossko wurden seit dem 25. Februar 14 Fälle mittels PCR-Testungen nachgewiesen, nachdem sechs Wochen zuvor keine Corona-Infektionen festgestellt worden waren. Laut Pressemitteilung der Firma sind insgesamt – Stand Mittwoch – drei Personen aus Ostbevern betroffen.

Seit der größeren Ausbruchsgeschehen in anderen großen Schlachtbetrieben im Juni 2020 testet Vossko laut eigener Pressemitteilung alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein- bis zweimal wöchentlich mit einem PCR-Test. Aufgrund der insgesamt weiterhin steigenden Zahlen habe das Unternehmen den Testrhythmus für die Produktionsteams weiter erhöht. Seit dem 5. März werden nun täglich getestet.

„Insgesamt wurden seit Juni 2020 rund 25 000 CoronaTests bei Vossko durchgeführt“, berichtet Thomas Hempen , Leiter der Qualitätssicherung. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus den Bereichen Verwaltung und Werkstatt werden ebenfalls weiterhin im Wochenrhythmus getestet. Urlaubsrückkehrer benötigen erst ein negatives Testergebnis, bevor sie wieder arbeiten dürfen. „Die Testungen sind Teil eines aufwendigen Programms, spielen aber für uns eine große Rolle“, sagt Thomas Hempen. Dieses trage zur Eindämmung einer Virusübertragung im Betrieb bei.

Überall im Gebäude sind Desinfektionsspender aufgebaut. Die Mitarbeiter tragen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Zudem wird in drei Hallen produziert. Alle Bereiche sind voneinander getrennt, so dass die Mitarbeiter nicht miteinander in Kontakt kommen. Durch Schichtsysteme, Homeoffice und die Aufstellung von Containern wird der Kontakt unter den Mitarbeitern weitestgehend reduziert.

Der Verwaltungsaufwand sei immens, sagt Geschäftsführer Dietmar Vosskötter. Er ergänzt: „Hinzuzufügen ist immer noch, dass sich Vossko in seinen Produktions- und Arbeitsbedingungen von den Schlacht- und Zerlegebetrieben deutlich unterscheidet.“

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