Ostbevern Touristik hat Programm fertiggestellt
Warten auf den Startschuss

Ostbevern -

Angesichts der Corona-Pandemie war die Planung für die Mitarbeiterinnen der Ostbevern Touristik nicht gerade einfach. Ein Jahresprogramm haben sie trotzdem auf die Beine gestellt. Müssen jetzt allerdings abwarten, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt.

Freitag, 12.03.2021, 05:50 Uhr aktualisiert: 12.03.2021, 16:03 Uhr
Die Aktion „Über die Mauer geschaut“ ist seit über 20 Jahren ein beliebtes Angebot der Ostbevern Touristik und auch im Programm für dieses Jahr vorgesehen. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass sie es durchführen können.
Die Aktion „Über die Mauer geschaut“ ist seit über 20 Jahren ein beliebtes Angebot der Ostbevern Touristik und auch im Programm für dieses Jahr vorgesehen. Die Verantwortlichen hoffen darauf, dass sie es durchführen können. Foto: Ostbevern Touristik

„Wir warten nur auf den Startschuss“, sagt Christine Schafberg von der Ostbevern Touristik, die seit dem Beginn des letzten Lockdowns allein in den Räumen an der Hauptstraße sitzt. Kollegin Kirsten Fögeling arbeitet im Homeoffice. Kein Problem für die beiden Fachfrauen in Sachen Tourismus. „Wir haben eine super Arbeitsteilung“, sagt Schafberg und schaut auf das soeben fertiggestellte Programm für dieses Jahr, das sich stark an den Veranstaltungen des vergangenen Jahres orientiert, die aufgrund der Pandemie nicht stattfinden konnten.

Dabei sei die Planung angesichts der Corona-Pandemie nicht gerade einfach gewesen, berichtet Christine Schafberg. Natürlich seien viele Anbieter und Künstler stark interessiert, aber auf der anderen Seite auch sehr skeptisch. „Wieder andere wollen noch nichts planen und erst einmal abwarten“, so Schafberg. Deswegen müsse man in manchen Bereichen einfach spontan sein und „mal gucken, was das Jahr noch bringt.“

Reagiert haben die Verantwortlichen in Sachen Druck des Flyers. „Im vergangenen Jahr sind ja doch einige Flyer in der Mülltonne gelandet“, bedauert Christine Schafberg. Deswegen steht das Programm jetzt zunächst einmal nur online. Ob, wann und mit welcher Stückzahl man mit dem Flyer in den Druck gehe, bestimme sich auch nach dem, was an Veranstaltungen überhaupt möglich sei. Schließlich würden bei eben diesen Angeboten auch immer Flyer verteilt. „Aber ich bin auch ganz optimistisch, dass Veranstaltungen stattfinden können“, ist die Mitarbeiterin der Ostbevern Touristik überzeugt.

Ein kleines Relaunch hat der Flyer auch erfahren. So sind die Seiten in diesem Jahr durchnummeriert, und über ein Inhaltsverzeichnis kommt man schnell zu den gewünschten Terminen. „Da ist alles ein wenig übersichtlicher geworden“, sagt Schafberg.

Die ersten Veranstaltungen sind bereits für den April geplant. So soll am Sonntag, 11. April, die Radtour „In Loco Medio“ stattfinden. Ein neues Angebot, das die Teilnehmer an Orte führt, die im Dreißigjährigen Krieg eine Rolle gespielt haben. „Erfahren Sie mehr über die Geschichten von Plünderungen, Brandschatzungen und Erpressungen und erleben Sie Ostbevern als ‚Ort der Mitte‘ ganz neu“, heißt es in der Ankündigung. Ob die Veranstaltung stattfinden kann, ist allerdings noch unklar. Gleiches gilt für das neue Angebot mit dem Titel „Kräutersegen“, das für den 17. April geplant ist. Eine Radtour zu „geheimen Orten“ – ist dem Veranstaltungsflyer zu entnehmen.

Guter Dinge ist Christine Schafberg mit Blick auch die seit nunmehr 20 Jahren erfolgreiche Veranstaltung „Über die Mauer geschaut“. Anfang Juni soll es soweit sein, dass Ostbeverner wieder einmal ihre Gärten für neugierige Blicke öffnen. „Alle Familien, die schon im vergangenen Jahr dabei gewesen wären, haben für dieses Jahr wieder zugesagt“, berichtet Schafberg. Auch die Planungen für die Picknick-Angebote sowie den Sommersandkasten seien abgeschlossen.

Seit der Corona-Pandemie setzen die Mitarbeiter der Ostbevern Touristik vermehrt auf Online-Präsenz. Neben den sozialen Medien wie Facebook, sind die Touristiker inzwischen auch bei Instagram und Pinterest vertreten. Auch auf der Plattform Komoot sind die Touristiker aus Ostbevern seit einiger Zeit zu finden und sammeln dort gute Erfahrungen, wie Christine Schafberg betont.

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