Architekturpreis
Anerkennung für das Rathaus

Ostbevern -

Das Ostbeverner Rathaus hat beim Architekturpreis Münster-Münsterland ausgezeichnet abgeschnitten.

Dienstag, 16.03.2021, 16:33 Uhr aktualisiert: 16.03.2021, 16:40 Uhr
Beim Architekturpreis Münster-Münsterland wurde auch das Rathaus in Ostbevern mit einer Anerkennung bedacht.
Beim Architekturpreis Münster-Münsterland wurde auch das Rathaus in Ostbevern mit einer Anerkennung bedacht. Foto: Caspar Sessler

Die Ergebnisse des Architekturpreises Münster-Münsterland 2020 des Bundes Deutscher Architekten liegen vor. „Eigenständige, qualitätvolle Entwürfe, die sich aber einpassen und nicht den großen Zampano machen“, schwärmte die Stuttgarter Architektin Elke Reichel , Vorsitzende der fünfköpfigen Jury. An die Spitze des Bewerberfeldes aus 39 Bauten in der ganzen Region setzten sich die Neuen Ateliers der Kunstakademie Münster sowie ein Wohnhaus am Buddenturm. Weitere fünf Arbeiten erhielten eine Anerkennung, darunter auch das Rathaus Ostbevern von Schnoklake Betz Dömer Architekten aus Münster.

„Die Bandbreite der Bewerber von Kirchenbau bis Wohnen war groß, jede Sparte war vertreten“, so die Jury. Nur alle drei Jahre wird der Wettbewerb ausgelobt. Die prämierten Bauten nehmen automatisch am BDA-Wettbewerb auf Landesebene teil und haben schließlich die Chance, beim Bundeswettbewerb zu punkten. Den BDA-Architekturpreis halten viele für den wichtigsten in der langen Liste der deutschen Architekturpreise.

Wir mussten improvisieren. Am Ende hatte die Jury aber in allen Fällen ein sehr gutes Gefühl für die Qualität der Bauten.

Architektin Elke Reichel

„Wegen der Bedeutung des Preises nehmen wir die Verantwortung gerade in der ersten Stufe sehr ernst. Wir stecken viel Energie in die Bewertung der Objekte“, so Reichel. Der Jury gehören neben Reichel die Architekten Prof. André Habermann, Lemgo, und Benjamin Wirth, Bremen, sowie Dr. Ulrich Peters, Generalintendant des Theaters Münster, und der Journalist und Architekturkritiker David Kasparek an.

Eigentlich besichtigt die Jury vor der finalen Entscheidung jedes Objekt, das in die zweite Runde gekommen ist: Doch das war in Zeiten des Lockdowns nicht durchführbar. „Einige Mitglieder der Jury kannten einen Teil der Bauten schon und konnten berichten“, so Reichel. David Kasparek besichtigte trotz Schneechaos die Bauten im Münsterland, Jurymitglied Dr. Ulrich Peters nahm die münsterschen Objekte in Augenschein. Filmaufnahmen zeigten die Einpassung der Bauten in das Umfeld, traditionell ein wichtiges Kriterium im Wettbewerb.

„Wir mussten improvisieren. Am Ende hatte die Jury aber in allen Fällen ein sehr gutes Gefühl für die Qualität der Bauten“, schildert Reichel.

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