TCO: Virtuelle Jahreshauptversammlung mit Wahlen
Das Gulasch war bereits gekocht

Ostbevern -

Auch wenn Vieles Brach liegt und sich auch der Tennisverein seit Wochen im erneut Lockdown befindet, so hat sich auf der Anlage in den vergangenen Monaten doch einiges getan. Durch das Investitionsprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ konnte unter anderem eine Flutlichtanlage installiert und neues Gerätehaus gebaut werden.

Samstag, 20.03.2021, 05:42 Uhr aktualisiert: 21.03.2021, 13:12 Uhr
Beim TCO hat sich was getan: neues Gerätehaus, Sanierung des Clubhauses, neue Flutlichtanlage und sanierte Plätze.
Beim TCO hat sich was getan: neues Gerätehaus, Sanierung des Clubhauses, neue Flutlichtanlage und sanierte Plätze. Foto: TCO Ostbevern

Am 13. März vergangenen Jahres war alles vorbereitet für die Jahreshauptversammlung 2020 des Tennisclubs Ostbevern. Sogar das Gulasch für das gemeinsame Abendessen zu Beginn der Veranstaltung war bereits gekocht, als am Nachmittag der erste Lockdown bereits ab dem kommenden Montag verkündet wurde. Die Verantwortlichen rund um die beiden Vorsitzenden Peter Börsch und Karl-Heinz Spahn hatten keine Wahl. Die Jahreshauptversammlung wurde kurzfristig abgesagt, was trotz zahlreicher wichtiger Informationsthemen unproblematisch war, da das Vorstandsteam im Vorjahr neu aufgestellt und für zwei Jahre gewählt worden war.

Im Rahmen einer Vorstandsinformationsveranstaltung im Sommer und eines ausführlichen „Weihnachtsbriefes“ wurde vom Vorstand ein umfassender Überblick über die wichtigen Themen des Vereins gegeben. Insbesondere über die anstehenden Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Landes-Initiative „Moderne Sportstätten 2022“, in deren Rahmen ein neues Gerätehaus gebaut wurde, die Plätze fünf und sechs grundsaniert wurden, eine Flutlichtanlage auf den Plätzen eins und zwei installiert wurde und das Clubheim komplett renoviert und neu eingerichtet wird. Gesamtvolumen des Investitionsprogramms rund 175 000 Euro, von denen circa 150 000 Euro vom Land beigesteuert werden.

Zwischenzeitlich sind die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen, und die Vorbereitungen für eine Platzeröffnung im April laufen auf Hochtouren. „Sobald die Plätze bespielbar sind, werden wir – gegebenenfalls auch zunächst nur einzelne Plätze – für den Spielbetrieb freigeben, denn durch die ausgefallene Hallensaison fehlt vielen Mitgliedern die Spielpraxis“, so TCO-Vorsitzender Peter Börsch.

Ein zweites Jahr auf die Jahreshauptversammlung verzichten oder diese in den Sommer zu verschieben, das kam für die beiden Vorsitzenden nicht in Frage, und so wurden die Mitglieder zur ersten digitalen Jahreshauptversammlung am 26. März, ab 19.30 Uhr eingeladen. Der notwendige Link wurde mit der Einladung versendet und wird auch nochmals als Push-Mitteilung über die TCO-App verteilt.

Die Veranstaltung wird ein Mix aus Videobeiträgen zum Sport-, Jugend- und Kassenbericht und einer Online-Moderation der beiden Vorsitzenden. Es wird selbstverständlich auch die Möglichkeit geben, direkt Fragen zu stellen. Neben dem Investitionsprogramm stehen Vorstandswahlen und die Verabschiedung einer neuen Satzung, die zwingend auf die aktuellen rechtlichen und datenschutztechnischen Bedingungen angepasst werden muss, auf der Agenda der Versammlung. Diese, und darüber sind die Mitglieder informiert, ist seit zwei Wochen auf der Homepage einsehbar, so dass sich alle vorab informieren und mögliche Fragen und Anregungen im Vorfeld übermitteln können.

Zukünftig soll – nach erfolgter Satzungsänderung – auch die Einladung zur Jahreshauptversammlung, insbesondere aus Kostengründen, per Mail erfolgen. Hierzu benötigt der Verein die aktuellen E-Mail-Adressen der Mitglieder, die unproblematisch über die Homepage unter tennisclub-ostbevern.de/Mitglieder übermittelt werden kann.

„Seit März sind die meisten Vorstandssitzungen digital durchgeführt worden – zumeist als Telefonkonferenzen“, sagt Peter Börsch – und die beiden Vorsitzenden sind überzeugt, dass es eine erfolgreiche Sitzung wird, und zahlreiche Mitglieder die digitale Veranstaltung besuchen werden. „Nur auf das traditionelle, gemeinsame Gulaschessen müssen wir leider verzichten, und das Bierchen müssen sich die Mitglieder selbst kalt stellen“, bemerkt Peter Börsch.

 

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