Alfons Wonnemann bietet wieder Blühpatenschaften an
Wenn es wieder summt und brummt

brock -

Bereits im dritten Jahr bietet Landwirt Alfons Wonnemann Blühpatenschaften an und hofft erneut auf viele Mitstreiter für den Artenschutz.

Donnerstag, 01.04.2021, 05:52 Uhr aktualisiert: 01.04.2021, 06:00 Uhr
Landwirt Alfons Wonnemann und Imker Erich Eichholt (r.) bleiben weiter am Ball und wollen auch in diesem Jahr mit Blühpatenschaften etwas für den Insektenschutz tun.
Landwirt Alfons Wonnemann und Imker Erich Eichholt (r.) bleiben weiter am Ball und wollen auch in diesem Jahr mit Blühpatenschaften etwas für den Insektenschutz tun. Foto: Daniela Allendorf

„Wenn man dran entlang geht, ist das ein wunderbares Gesumme und Gebrumme“, freut sich Landwirt Alfons Wonnemann auch in diesem Jahr auf die Blühwiese – ein Konzept, dass er sich vor zwei Jahren in Telgte bei Kollege Martin Breuer abschaute. Und die Unterstützer geben ihm recht – so hat er quasi schon Stammkunden, die bereits im dritten Jahr in Folge nun eine Blühpatenschaft übernehmen. Wonnemann freut sich aber auch, wenn noch neue Interessenten hinzukommen.

Das Konzept ist einfach: Für 50 Euro kann man eine sogenannten Blühpatenschaft für 100 Quadratmeter übernehmen – je mehr Paten, desto größer die Fläche. Wobei, dass sagt Alfons Wonnemann deutlich – er am Ende gerne noch mal aufstockt und die Fläche um einiges vergrößert. Denn schließlich geht es an dieser Stelle um den Artenschutz und ihm ist klar: „Ohne Biene und die anderen Insekten geht auch in der Landwirtschaft gar nix.“

Damit auch die Blühpaten das eingangs von Wonnemann beschriebene Gesumme der kleinen Tierchen und die bunte Blumenpracht genießen können, hat er in diesem Jahr eine andere Fläche gewählt. Waren die Blühmischungen im vergangenen Jahr noch auf einem Acker an der Schmedehauser Straße eingesät, liegt das Areal dieses Mal in der Haselheide – genauer gesagt parallel zum Korthorster Weg. Und damit man nicht nur entlang wandern oder radeln, sondern auch ein kleines Päuschen einlegen kann, hat Alfons Wonnemann sich was überlegt: „Wir werden eine Bank mit Tisch aufstellen, so dass die Paten sich an der Blühwiese erfreuen können.“ Natürlich sollten auch bei solchen Ausflügen und Pausen die dann geltenden Corona-Regeln eingehalten werden, fügt er hinzu.

Unterstützung gibt es auch wieder von Imker Erich Eichholt. Nicht weit entfernt hat er – wie andere Imker-Kollgen auch – Bienenstöcke stehen, die sich über das reichhaltige Angebot auf der Wiese freuen werden. Wichtig ist ihm in diesem Zusammenhang allerdings: „Es geht hierbei nicht nur um die Biene, sondern auch um alle anderen Insekten.“

Bewährt hat sich in den vergangenen Jahren die Aussaat einer Honigbrache-Mischung zusammen mit einer Blumensaat-Mischung. Dadurch werde gewährleistet, dass die Wiese den ganzen Sommer hindurch aufblüht. Eingesät wird Ende April oder Anfang Mai – je nach Witterung. Schon Ende Mai könne man mit den ersten Blüten rechnen, sagt Wonnemann, der die Übernahme einer Blühpatenschaft zum ersten Mal etwas umgestellt hat. Musste man sich bisher telefonisch oder per Mail für eine Patenschaft anmelden, kann man jetzt per Überweisung – IBAN: DE54 4036 1906 7870 5334 01 –eine Fläche buchen. „Auf Wunsch stellen wir natürlich auch eine Rechnung aus“, sagt der Landwirt.

Er weist auch darauf hin, dass es sich um keine „Selbstpflückwiese“ handelt. Noch bis zum 25. April können Patenschaften übernommen werden. Fragen beantwortet Alfons Wonnemann unter  0 151/17 45 15 35 oder per Mail unter blumenwiese.wonnemann@web.de.

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