Sassenberg
Rauchende Köpfe bei der Mathe-Knobel-Ei

Mittwoch, 17.03.2010, 08:03 Uhr

Sassenberg - Ach, du dickes Ei! Wie ist das denn jetzt mit Witwe Bolte und ihren drei Hühnern? „Das erste legt alle zwei Tage ein Ei, das zweite alle drei, das dritte alle vier Tage. Nach wie vielen Tagen kann Witwe Bolte aus allen Nestern ein Ei nehmen?“

Das war die Einstiegsfrage gestern bei der „Mathe-Knobel-Ei“ der Hauptschulen. Zur Entscheidung im Nordkreis waren acht Teams aus Sassenberg, Telgte , Everswinkel, Beelen, Ostbevern, Ennigerloh, Freckenhorst und Warendorf in die Hauptschule im Herxfeld gekommen. Im Vorfeld hatten sich die findigen Köpfe bereits gegen ihre Mitschüler durchgesetzt - jetzt stand der Vergleich mit den anderen Schulen an.

Und da war es am Ende denkbar knapp: Das Viererteam von der Josef-Annegarn-Schule Ostbevern, bestehend aus Jan-Philipp Kock , Dominik Sendker , Flamur Sokol und Konstantin Melchers, behauptete sich erst im Stechen gegen Besra Oyur, Seval Aksoy und Niklas Fartmann von der Clemensschule in Telgte. Die waren allerdings auch mit einem Handicap angetreten, weil ihre vierte Mitstreiterin kurzfristig krank geworden war. Immerhin können sie auf eine Revanche hoffen, denn da der Kreis Warendorf mit 15 Hauptschulen und den Verbundschulen relativ groß ist, dürfen am 6. Mai gleich zwei Schulen zu der Endausscheidung des Regierungsbezirkes Münster in Hörstel reisen.

Alle anderen Schüler - darunter auch die Sassenberger Jenny Litke, Evelyn Grabowski, Jessica Prochotta und Matthias Beck - landeten punktgleich auf Platz drei. „Bei Olympia wären alle neidisch auf die vielen Bronze-Medaillen gewesen“, merkte Bürgermeister Josef Uphoff an. Gemeinsam mit Martin Kniesel von der Verwaltungsspitze dankte er Konrektorin Gisela Timmer für die gute Vorbereitung des Wettbewerbs. Und auch Thomas Grote von der Sparkasse Münsterland Ost erhielt ein dickes Lob für die Unterstützung.

Timmer ist sich sicher: „Wichtiger als der Preis ist die Idee.“ Nicht nur die Freude an den Knobeleien motiviere die Kinder, sondern auch der Teamgedanke. Und Schulrat Klaus Pläger ergänzte: „Mathe ist das wichtigste Fach!“ Durch Aktionen wie diese würde die Qualität gesteigert.

Und wer jetzt noch an der Rechenaufgabe mit Witwe Bolte knabbert, dem sei ein Blick ins Internet empfohlen:

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