Sassenberg
Radeln im Naturparadies

Samstag, 24.12.2011, 17:12 Uhr

Sassenberg - Drei erlebnisreiche Tage im Naturparadies Hasetal verbrachten jetzt 24 Blumen- und Gartenfreunde aus Sassenberg.

Mit dem Bus ging es zunächst nach Osnabrück. Von dort aus traten die Sassenberger ihre Radtour entlang der Hase von Osnabrück bis Meppen an. Von Beginn an freute sich die Radlergruppe über eine idyllische Landschaft. Nach einer Rast in Bramsche ging es dann weiter Richtung Rieste. Im Dominikanerinnenkloster Lage und in der Pfarrkirche erhielt der Gruppe eine Führung, bevor Kaffee und Kuchen in der Alten Küsterei auf sie wartete.

Auf dem letzten Teilstück in Richtung Bersenbrück schlängelt sich die Hase sehr reizvoll durch die Landschaft. Vor Bersenbrück begann es zu regnen, aber das Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben. Hier waren die Koffer schon eingetroffen, und alle Teilnehmer freuten sich auf einen gemütlichen Abend.

Der zweite Tag begann mit einem Abstecher durch das Artland - eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit regionaltypischen alten Bauernhöfen. Kurz vor Mittag fand auf einem Artlandhof, auf dem die Familie bereits 600 Jahre lebt, eine Führung statt. Der Hofeigentümer zeigte den Blumen- und Gartenfreunden auch seinen historischen Garten, der nach altem Grundriss renoviert und neu gestaltet wird.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann weiter Richtung Quakenbrück mit der historischen Altstadt und vorbei an Essen Richtung Löningen. Kurz vor Löningen wartete ein weiterer Höhepunkt. Hier besichtigten die Sassenberger einen großzügig parkähnlich angelegter Garten mit vielen individuell eingebrachten Details.

Weiter ging es nach Löningen: Hier steht Deutschlands größte pfeilerlose Saalkirche mit ihrer besonderen Akustik.

Nach der zweiten Übernachtung in Löningen stand am dritten Tag die landschaftlich schönste Etappe des Haseradweges bis nach Meppen auf dem Programm. Zunächst war die Strecke von alten emsländischen Bauerngehöften mit sehr schönen Gärten geprägt. Um Haselünne geht die Landschaft mehr und mehr in weitreichende Heide- und Moorgebiete über. Dem größten zusammenhängenden Wacholdergebiet Deutschlands hat die Stadt Haselünne ihren Ruhm zu verdanken. Eine Vielzahl von Kornbrennereien hat sich aus diesem Grund in den vergangenen Jahrhunderten hier angesiedelt und für Wohlstand gesorgt. Nach der Führung im Museum einer Kornbrennerei verkosteten die Teilnehmer verschiedene Schnäpse. Weiter führte der Weg durch eine sehr ursprüngliche Landschaft vorbei an der Kapelle Bückelte und Bokeloh nach Meppen. Eine kurze Führung durch die Kreisstadt Meppen mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten rundete die Radtour ab.

Die Teilnehmer waren sich einig: „Das ist eine der schönsten Radtouren Deutschlands.

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