Geheimnis um Rekord-Kohlrabi
Geheimnis um Rekord-Kohlrabi

Montag, 10.10.2011, 08:10 Uhr

Sassenberg /Füchtorf - Gute Stimmung herrschte am Freitagabend in der Schützenhalle . Rund 80 Mitglieder der Blumen- und Gartenfreunde hatten sich dort zum Erntedankfest versammelt.

Zunächst drehte sich alles um die Kartoffel. Der Vorstand um Reinhard Fischer und Hermann-Josef Maas hatte sich auf Reibeplätzchen geeinigt. Rund 60 Kilogramm Kartoffeln waren nötig, um die hungrigen Mitglieder zu versorgen. „Es gibt in jedem Jahr ein Essen - nun waren einfach mal wieder Reibeplätzchen angesagt“, so Reinhard Fischer. Und so schwangen Sabine Landau, Angela Bussmann, Mechthild Fischer , Stefanie Woestmann und Alexandra Kruse die Pfannenwender.

Von der Kartoffel ging es weiter zu einem anderen Gemüse. „Wer zieht den größten Kohlrabi ?“ - damit war der traditionelle Pflanzwettbewerb diesmal überschrieben. „Die Bedingungen waren sicherlich schwierig, das Wetter war insgesamt eher durchwachsen“, so Fischer.

Umso imposanter waren dann die ausgezeichneten Kohlrabi: Den fünften Rang sicherten sich Mechthild und Reinhard Fischer. Ihr Kohlrabi brachte 6,8 Kilogramm auf die Waage. Anneliese und Hermann Lienkamp reichten ein 7,3 Kilogramm schweres Gemüse ein und freuten sich über den vierten Platz. Stefanie und Stefan Woestmann belegten mit einem 9,2 Kilogramm schweren Kohlrabi den dritten Platz auf dem Treppchen und nahmen als Preis einen Warengutschein in Höhe von 30 Euro entgegen. Zweistellig wurde es dann an der Spitze. Hierbei belegte der Kohlrabi der Eheleute Irmgard und Josef Schlingmann mit 10,4 Kilogramm den zweiten Rang, was ihnen einen Warengutschein in Höhe von 40 Euro einbrachte. Ein wenig schwerer - mit 10,7 Kilogramm - war nur noch das Exemplar von Agnes Peters und Paul Micke-Peters. Der verdiente Lohn für diese Mühen war ein Reisegutschein in Höhe von 50 Euro.

Ihr Erfolgsgeheimnis behielt Agnes Peters für sich. Sie habe insgesamt 30 Kohlrabi gesät und diese unterschiedlich behandelt. Manche habe sie gar nicht gedüngt, bei den restlichen unterschiedliche Mittel genutzt. Welche Methode genau nun zu diesem imposanten Ergebnis geführt habe, wollte Peters nicht preisgeben. Und auch Reinhard Fischer war ratlos ob dieses Resultats. „Wir können sehr zufrieden sein.“ Vorab hatte Fischer an den Wettbewerb des Jahres 2005 erinnert, als man zuletzt den größten Kohlrabi suchte. Damals wog das größte Exemplar stolze 7,6 Kilogramm. Mit diesem Ergebnis hätte es in diesem Jahr gerade einmal zum vierten Platz gereicht.

Die Blumen- und Gartenfreunde laden am 20. Oktober zu einem Vortrag in die „Königschänke“ ein. Hierbei wird die Herforderin Ute Grell über die tägliche Hausapotheke referieren. Im November wird eine fünftägige Fahr ins Zillertal angeboten. Die Verantwortlichen weisen daraufhin, dass noch wenige Restplätze verfügbar sind, Anmeldungswünsche werden zeitnah entgegen genommen.

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