Sassenberg
Wohnwagen und Wetterglück

Montag, 03.10.2011, 09:10 Uhr

Sassenberg - Auf große Resonanz stießen die von LMC ausgerichteten „Caravan-Tage“. Das Angebot war breit gestreut, so dass auf jeden Besucher interessante Programmpunkte warteten. Als wahrer Besuchermagnet kristallisierte sich schon früh der Verkauf von Auslaufartikeln heraus. „Es war der Wahnsinn“, staunte selbst Martin Wagner , Leiter des Lagers. Ursprünglich habe man die Besucher Samstag ab elf Uhr begrüßen wollen, bedingt durch den großen Andrang ließ man diese jedoch bereits eine Viertelstunde eher auf Schnäppchenjagd gehen.

Vom Kühlschrank, über Sitze und Möbelfronten bis hin zu Gardinenstoffen und Kleinteilen blieben kaum Wünsche offen. „Die Ware ist nicht unbedingt alt, sondern stammt unter anderem aus dem letzten Modelljahr“, so Wagner. Zur Erläuterung: für den Caravan-Hersteller wechseln die Modelljahre jeweils im Sommer.

Dank des tollen Wetters kamen auch die auf dem Gelände ausgestellten Wohnwagen und Wohnmobile bestens zur Geltung. Die Besucher schätzten die Möglichkeit, sich direkt vor Ort über die neuesten Modelle informieren zu können. So fanden zahlreiche Gespräche zwischen Campingfreunden und Mitarbeitern des Unternehmens statt. Ein weiterer Pluspunkt war die direkte Vergleichbarkeit der Fahrzeuge, die nebeneinander positioniert worden waren.

Doch so manchem Gast ging es nicht nur um das fertige Produkt, sondern um deren Geschichte. Daher luden die Verantwortlichen zu Betriebsführungen ein, die ebenso auf große Nachfrage stießen. Produktionsleiter Bernhard Knollmeier nannte hierbei vorab einige Basisdaten, die durchaus beeindruckten. Demnach fertigen die Sassenberger auf 30 000 Quadratmetern Produktionsfläche täglich durchschnittlich 20 Wohnwagen und sieben Reisemobile.

Das Publikum beschränkte sich indes nicht auf Münsterländer. Die weiteste Anreise dürften die Caravan-Fans aus Dänemark gehabt haben, aber auch Niederländer und Süddeutsche hatten sich auf den Weg gemacht. Diese Resonanz freut selbstverständlich auch Geschäftsführer Markus Winter . „Wir haben hier die Möglichkeit, direkt vor Ort unsere Produkte zu präsentieren.“

Man habe insgesamt 70 Reisemobilstellplätze für die angereisten Besucher zur Verfügung gestellt. Die Anfragen überstiegen diese Kapazität jedoch deutlich. „Unsere Kunden möchten sehen, wie ihre Fahrzeuge gebaut werden“, ist sich Winter sicher. Mit einer schönen Geste hatte man das Aktionswochenende am Freitagabend eingeläutet. Alle angemeldeten Reisemobilbesitzer waren zu einem gemeinsamen Grillfest eingeladen.

Wer den Betrieb und die neuen Fahrzeugmodelle begutachtet, bekommt auch Hunger. Gerade angesichts des Wetters, das auch viele Radfahrer zum Gelände im Industriegebiet lockte, war die Entscheidung, die Caféteria wetterunabhängig in einer Halle unterzubringen, goldrichtig. So führte man bei kalten Getränken angeregte Gespräche und kam auch mit Ausstattern ins Gespräch, die die „Caravan-Tage“ ebenfalls als gute Bühne erkannt haben. So manches Verkaufsgespräch konnte bereits am Samstag im hierfür eingerichteten Bereich geführt werden, der eine oder andere Caravan wechselte den Besitzer. Angesichts dieses sehr gelungenen Auftakts gibt es laut Geschäftsführer Winter die Möglichkeit, „dass wir diese Caravan-Tage langfristig gedacht jährlich, oder aber alle zwei Jahre“ anbieten werde.

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