Die Frauenhilfe feiert ihren 65. Geburtstag
Junge Verstärkung gesucht

Sassenberg -

Die Frauenhilfe feiert ihren 65. Geburtstag. 1947 beschlossen Frau Lackner, die Frau des damaligen Pfarrers in Sassenberg, Frau Vogel, Mutter des späteren Staatsministers Friedrich Vogel und Louise Lossau eine Frauengruppe in der evangelischen Gemeinde zu gründen.

Samstag, 06.10.2012, 07:10 Uhr

Die Frauenhilfe feiert ihren 65. Geburtstag : Junge Verstärkung gesucht
Den 65. Geburtstag feierte am Donnerstag die evangelische Frauenhilfe Sassenberg. Foto: Waßmann

„65 Jahre war vor gar nicht langer Zeit der Eintritt ins Rentenalter“, resümierte jetzt Hannelore Blanke zum Geburtstag der evangelischen Frauenhilfe Sassenberg . Und die Vorsitzende fügt, den Blick nach vor gerichtet, hinzu: „Doch unsere Frauenhilfe denkt gar nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Im Gegenteil sollen viele Aktivitäten stattfinden.“

Eine schöne Aktivität war es, gemeinsam das Kirchportal mit einem Kranz und Blumen zum 65. Geburtstag zu schmücken und am Donnerstagnachmittag einen Gottesdienst mit Pastor Michael Prien in der Gnadenkapelle zu feiern. Anschließend gab es im Gemeindehaus Kaffee und Kuchen und die Möglichkeit zum geselligen Austausch. Außerdem dankte Hannelore Blanke vielen Frauen für ihre treue Mitgliedschaft und verteilte Rosen an die Damen.

Die evangelische Kirchengemeinde hat diesen Monat noch einen Grund zum Feiern. Gestern war der 60. Jahrestag der Einweihung der „Evangelischen Gnadenkapelle zum Heilsbronnen“ nach nur rund einjähriger Bauzeit.

Doch zurück zur Frauenhilfe, die vor 65 Jahren gegründet wurde und seit 1997 von Hannelore Blanke geleitet wird. 1947 beschlossen Frau Lackner, die Frau des damaligen Pfarrers in Sassenberg, Frau Vogel , Mutter des späteren Staatsministers Friedrich Vogel und Louise Lossau eine Frauengruppe in der Gemeinde zu gründen. Die Frauenhilfe versammelt sich unter Gottes Wort. An verschiedenen Nachmittagen wird ein attraktives Programm gestaltet. Die Frauen treffen sich jeder 1. und 3. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im Gemeindehaus. Neue Mitstreiterinnen sind willkommen. Mit der Frauenhilfe, so fügt Blanke schmunzelnd hinzu, sind auch die Mitglieder älter geworden. Daher sei es wünschenswert, dass jüngere Frauen zum Kreis dazustoßen, um den Anschluss an die moderne Zeit zu behalten und zu stärken.

Neben den regelmäßigen Treffen gehören zum Jahresprogramm der Frauenhilfe auch Fahrten, Vorträge und das Gestalten von Weltgebetstags-Gottesdiensten, die seit Jahren ökumenisch im Wechsel mit der katholischen Kirche organisiert werden.

Geehrt wurden: Ursula Finke (36 Jahre Mitglied); Margot Schmidt (33 Jahre); Hannelore Blanke (31 Jahre); Gertraud Kunze, Johanna Gerdhenrichs, Hildegard Heep, Christel Wolff und Hildegard Tresch (alle 30 Jahre); Edith Reimann (16 Jahre); Margret Pelster (13); Hannelore Schmiedl (12); Eva Steinmeier und Frieda Sach (beide 11 Jahre) sowie Inge Gryczan und Ingrid Holz (beide 10 Jahre).

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