Sprachförderung in der Kita Zauberland
Herkunftssprache stärken

Sassenberg -

Ein Konzept zur Verknüpfung von Sprachförderung und Elternbildung im Elementarbereich nach dem Rucksackprogramm wird nun auch seit September in der Kita „Zauberland“ durchgeführt.

Samstag, 12.10.2013, 08:10 Uhr

Dieses Projekt bietet die Möglichkeit, auf einer gleichberechtigten Ebene die Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern zu nutzen und zu intensivieren. Eltern zur Förderung der deutschen Sprache und der Herkunftssprache als Basis für den Zweitspracherwerb zu sensibilisieren und zu ermutigen. Bei der Förderung der Kinder gilt es, die Herkunftssprache anzuerkennen und zu stärken und die deutschen Sprachkenntnisse der Migrantenkinder schon vor Schuleintritt systematisch zu verbessern. Kinder sollen durch ganzheitliche, kindgerechte Sprach- und Sprechförderung motiviert werden, ihre Mehrsprachigkeit als Kompetenz für Bildungserfolge anzuerkennen und auszubauen.

Eltern und deren Kinder, die mindestens vier Jahre alt sind, treffen sich über einen Zeitraum von neun bis zehn Monaten einmal in der Woche in der Kita . Lisa Sonberg ist die zweisprachige Elternbegleiterin, die die Elterngruppe leitet. Die Eltern nehmen verschiedene Aufgaben mit nach Hause, die sie über die Woche verteilt mit ihren Kindern in der Herkunftssprache erarbeiten. Bei den wöchentlichen Treffen tauschen sie sich unter anderem über die Ausführung der mitgenommenen Aufgaben und über allgemeine Situationen aus.

Neben der Elterngruppe findet die Sprachförderung der Kinder parallel, zum selben Thema, in einem anderen Gruppenraum der Kita statt. Diese Gruppe wird von Alime Bas geleitet.

Um das Angebot für möglichst viele Eltern attraktiv zu machen, wird darüber hinaus eine Geschwisterkindbetreuung angeboten.

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