Folkduo Bardic präsentiert Spitzenkonzert
Besonderes Flair der grünen Insel

Sassenberg -

Folkkonzerte in der Mühle haben eine gewisse Tradition. Vielleicht gerade, weil in der relativ kleinen Begegnungsstätte trotz relativ wenigen Gästen schnell eine besondere Atmosphäre aufkommen kann. So auch am Sonntagabend, als das „Duo Bardic“ vor rund 30 Besuchern ein Konzert der Spitzenklasse gab. Rolf Zurbrüggen, Direktor der VHS Warendorf, hatte bei seiner Begrüßung wahrlich nicht zu dick aufgetragen. „Die beiden präsentieren uns heute Folkmusik vom feinsten.“

Dienstag, 12.11.2013, 05:11 Uhr

Besagtes Duo, Eddie Arndt und Sarah-Jane Himmelbach, blickt bereits auf über 1000 Konzerte im In- und Ausland zurück.

Arndt an der Gitarre und Himmelbach auf der Geige gelang es gleich mit dem ersten Lied des Abends, jenes besondere Flair von der „grünen Insel“ zu vermitteln. Neben zahlreichen selbst geschriebenen Songs spielt man gerne auch Lieder der britischen Oysterband sowie der „New Model Army“.

Mit „Set me free“ präsentierte das Duo eines ihrer selbst geschriebenen Werke und wusste nicht nur dabei zu überzeugen. Die Mischung aus Arndts kraftvollem Gesang, begleitet von den Klängen der Instrumente ließ die Konzertbesucher von Beginn an rhythmisch im Takt nicken und mitwippen.

Obwohl die beiden Musiker sich der traditionellen Musik Irlands und Schottlands verpflichtet fühlen, war dies kein gewöhnliches Folkkonzert . Die ansonsten oft gespielten Trinklieder und Gassenhauer spielten eine untergeordnete Rolle. Dennoch verzichtete man nicht auf ein Seemannslied, welches vom Treffen eines unglücklich Verliebten und einem Seeungeheuer handelte.

Auch das rund 20 Jahre alte Lied „Billy is dead and gone“, welches schon längere Zeit nicht mehr Teil des Programms war, erklang am Sonntagabend in der Mühle. Sehr vielseitig präsentierte sich das Duo auch bei der musikalischen Gestaltung des Konzerts. Neben Gitarre und Geige gehörten auch das gemeinsame Spiel auf der Gitarre, der gemeinsame Gesang, aber auch das Spiel auf der Flöte zum Repertoire. Das Duo wusste auf ganzer Linie zu überzeugen, so dass wohl keiner der Konzertbesucher sein Kommen bereut haben dürfte.

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