Winterschützenfest in Sassenberg
Fackelzauber verkürzt Wartezeit

Sassenberg -

Ein ganzer Winter ohne Schützenzauber? Undenkbar! Deshalb verkürzten sich die Sassenberger Bürgerschützen die Wartezeit bis zum nächsten Fest – dem Jubiläum – jetzt mit dem Winterschützenfest.

Sonntag, 01.12.2013, 15:12 Uhr

Das große Jubiläumsschützenfest steigt erst in 222 Tagen. Damit das Warten nicht ganz so schwer fällt, haben die Bürgerschützen diese Durststrecke am Wochenende mit dem Winterschützenfest verkürzt. Pünktlich um 19 Uhr setzte sich am Samstag ein imposanter Zug auf dem Lappenbrink in Bewegung. Musikalisch begleitet vom Fanfarenzug Sassenberger Landsknechte, dem Gebrasa-Blasorchester sowie dem Spielmannszug ging es über die Brookstraße zur Schützenhalle.

Die Verantwortlichen um den Kommandeur der Ehrengarde Markus Maßmann freuten sich über die große Beteiligung. Neben der heimischen Ehrengarde und den Jungschützen schlossen sich viele befreundete Vereine und Formationen dem Umzug an. Auch der Thron des amtierenden Königs Thomas Storck ließ es sich nicht nehmen, an dem stimmungsvollen Fest teilzunehmen.

Vor der Schützenhalle angekommen gab Maßmann das Kommando zum Wegtreten. Die Fackeln, die zuvor beim Umzug für ein eindrucksvolles Bild gesorgt hatten, wurden gelöscht, die Feier im Festzelt fortgesetzt. „Ich finde, es ist ein Wahnsinn, wie viele hier heute Abend angetreten sind“, freute sich Markus Maßmann. Der Kommandeur brachte es auf die Formel: „Runter vom Sofa, rein in den Brook!“ Kurzerhand spendierte Maßmann spontan 100 Liter Freibier angesichts von so viel Resonanz.

Auch Präsident Franz-Josef Ostlinning war voll des Lobes für die Organisatoren von der Ehrengarde. „Diese tolle Truppe hat es vor 15 Jahren in die Hände genommen, dieses Fest zu organisieren. Die Veranstaltung war ein wenig eingeschlafen, ihr habt es erneut toll hinbekommen. Nun lasst uns einfach Spaß haben und bei dem einen oder anderen Glas Bier ins Gespräch kommen.“ Von Seiten der Stadt gratulierte Bürgermeister Josef Uphoff dem Verein zum Fest und wünschte seinerseits viel Freude an diesem schönen Abend.

Die Ehrengarde hatte sich derweil etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Gegen 21 Uhr präsentierten sie eine Militärparade zur Melodie des bekannten „A-Teams“. Seit Ende August hatte man sich auf den Auftritt vorbereitet und eine entsprechende Choreographie einstudiert.

Ein weiterer fester Bestandteil des alljährlichen Winterschützenfestes ist die Auszeichnung der Sieger des Vereinsschießens. Den Gesamtsieg sicherte sich hierbei das zweite Team des Throns von 2012 mit 389 Punkten. Die „Alten Könige“ mussten sich ihrerseits mit 379,1 Punkten knapp geschlagen geben, verwiesen jedoch die Offiziere des Schützenvereins auf den dritten Platz (376,4 Punkte). In der Konkurrenz der Gastvereine erzielten die Pluggendorfer das beste Resultat. Genau 400 Punkte standen am Ende zu Buche. Die Pluggendorfer Schießriege kam auf starke 377,4 Punkte, was ihnen den zweiten Platz bescherte. Das Podium komplettierte die Damengarde Ostbezirk mit 371,2 Punkten. Als Preise warteten unter anderem Wurstpräsentkörbe und 30 Liter Bier auf die Teilnehmer.

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