Pfarrsekretärin Bärbel Kreienbaum verabschiedet
Statt Schreibtisch künftig ausgedehnte Radtouren

Sassenberg -

Am gestrigen Dienstag nahm Bärbel Kreienbaum zum letzten Mal an ihrem Schreibtisch Platz. Nach 17 Jahren als pfarramtliche Hilfskraft verabschiedete sie sich in den wohlverdienten Ruhestand. Bereits am Sonntag nutzte die evangelische Gemeinde die Gelegenheit, sie offiziell zu verabschieden. Und so kamen im Anschluss an den Gottesdienst auch einige Wegbegleiter im Gemeindehaus zusammen. Pastor Michael Prien erinnerte an die großen Veränderungen, die auch Bärbel Kreienbaum im Laufe ihrer Tätigkeit für die Gemeinde miterlebte.

Mittwoch, 19.02.2014, 06:02 Uhr

„Viel hat sich in dieser Zeit als Sekretärin geändert. Der PC gewann die Oberhand, der Verwaltungsaufwand blähte sich mehr und mehr auf. Sie haben diesen Dienst jahrelang mitgetragen und für die Gemeinde gewirkt.“ Der Ruhestand sei ein neuer Lebensabschnitt, verbunden mit vielen Chancen. „Frau Kreienbaum wird nur aus ihrer Tätigkeit als Gemeindesekretärin verabschiedet, nicht aber aus unserer Gemeinde.“

Bevor Pastor Prien nach Sassenberg kam, wirkte sein Vorgänger Winfried Böttcher in der Gnadenkirche. Ihn und die Familie Kreienbaum verbindet mehr als nur das rein dienstliche Verhältnis, wie Böttcher erläuterte. So war die Trauung von Bärbel und Willy Kreienbaum seine erste in der Gemeinde, auch die Taufe beider Töchter übernahm Böttcher. Zudem habe es ihn sehr gefreut, vor rund zwei Jahren die Trauung von Tochter Britta in Bielefeld zelebrieren zu dürfen. Entsprechend ließ es sich der Pastor im Ruhestand nicht nehmen, seiner ehemaligen Angestellten alles Gute zu wünschen.

Bärbel Kreienbaum freute sich über die persönlichen Ansprachen und betonte, der Gemeinde verbunden zu bleiben. „Ich bin ja nicht weg, ich wohne nur ein paar Straßen weiter.“ Eigentlich wollte sie zu ihren Ruhestandsplänen nichts sagen. „Willst Du den lieben Gott zum Lachen bringen, so erzähle ihm von Deinen Plänen – also ich erzähle ich jetzt mal nichts.“ So ganz klappte das dann aber doch nicht. Schließlich hat auch Ehemann Willy das Rentenalter erreicht, so dass nun einige Träume verwirklicht werden könnten. „Ich freue mich besonders auf ausgedehnte Radtouren auf der deutschen Weinstraße.“ Auch ein Tanzkursus für Argentinischen Tango schwebt ihr vor. So ganz aufgegeben hat sie den Traum von einer Reise in die Karibik auch noch nicht.

Neue Ansprechpartnerin der Gemeinde ist von nun an Doris Sternberg, die bereits als Urlaubsvertretung aktiv war.

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