Seniorenkarneval
Närrische Zeitreise

Sassenberg -

Orden für verdiente Jecken, hinreißende Tanzvorführungen und Büttenreden vom Feinsten – auch beim Seniorenkarneval warf der KCK wieder seine ganze karnevalistische Erfahrung aus 66 närrischen Jahren in die Waagschale. Der Lohn: Lacher, Applaus und ein kräftiges „Helau!“

Dienstag, 25.02.2014, 15:02 Uhr

Einen stimmungsvollen und bunten Nachmittag erlebten alle Gäste am Sonntagnachmittag beim Seniorenkarneval des KCK in der „Königsschänke“.

Nach der Begrüßung durch Präsident Hermann Schimweg ging die närrische Reise direkt los: KCK Sassenberg – das bedeutet 66 Jahre Vereins-Engagement im Zeichen des Karnevals . Im Jahre 1948 ging der KCK aus dem Kolpingverein hervor. Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der örtlichen Kolpinggruppe wurde zugleich das erste gemeinsame Karnevalsfest gefeiert. Erster Prinz wurde damals der gebürtige Danziger Max Pahnke, „seine närrische Tollheit“.

Lang, lang ist‘s her, das beschreibt auch das diesjährige Mottolied „Narren, wie die Zeit vergeht“, welches Hofsängerin Christiane Brenne zum Besten gab.

Aus den Händen von Prinz „Katti“ (Thomas Kattenbaum) nebst seiner Prinzessin Anne erhielten die Jubelprinzessinnen Hanni Schaphorn, Käthe Habrock sowie Sophia Große Kunstleve anschließend einen großen Blumenstrauß überreicht.

Ebenso wurde der ehemalige Prinz August Budde („Prinz von Holz und Spahn“) geehrt. Weitere Orden gab es für August Glanemann, Pfarrer Andreas Rösner und die schreibende Zunft.

Einen Orden und eine Spende an die Bürgerstiftung Bausteine Sassenberg erhielt auch Dr. Heinz-Josef Breuer, der an diesem Nachmittag wie schon in den Jahren zuvor für die musikalische Unterhaltung an der Orgel sorgte.

Selbst die Oma (Anni Hülmann) von Prinz Katti wurde mit einem Blumenstrauß bedacht, da sie stets hilfreich hinter ihm steht und ihm des öfteren ihren berühmten leckeren Kartoffelsalat zu-bereitet, wie die Tollität betonte.

Kleine Ansteckorden gingen an Tanzmariechen Male­na Böckenholt sowie Elke Fischer und Uschi Ostlinning.

Die Tanzmariechen Male­na Böckenholt sowie Anja Feidieker sorgten für Stimmung mit brillanten Show­einlagen. Der MGV Frohsinn hatte neben anderen Liedern auch den schmissigen „Katti-Song“ einstudiert. Die Teenies hatten sich das Nachbarland Frankreich auf die Fahnen geschrieben und Tanzeinlagen unter anderem zu „Mit einem Taxi nach Paris“ einstudiert. Auch die Jüngsten – die Sternchen – zeigten ihr Können und brillierten mit ihrem orientalischen Showtanz. Ebenfalls eine Augenweide waren die Blau-Weißen Funken. Für die hervorragenden Tanzvorführungen vergaben Prinz Katti und Prinzessin Anne erfrischende Präsente in Form von Eisgutscheinen des Eiscafés Zanella.

Die Kanzel mit der Bütt tauschte im Anschluss Pfarrer Andreas Rösner. Er bewies, dass ein guter Geistlicher natürlich auch witzig sein kann. Nina Offers zeigte auf, wie schwer es ist, den Traummann zu finden und an ihn heranzukommen. Ihr Slogan: „Gucken, ob sich noch was Besseres findet – aber am Ende doch Abstriche machen . . .“ Carmen Niehues hatte statt eines Mannes direkt einen sprechenden Vogel – Karl Habrock – favorisiert. Ehrensache, dass ihr die Lacher im Saal genauso sicher waren wie ihren Vorgängern.

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