Kreissynode tagt in Sassenberg
Pfarrer Prien wird nicht Assessor

Sassenberg -

Der evangelische Pfarrer Michael Prien kann sich weiter voll und ganz auf seine „Schäfchen“ in Sassenberg konzentrieren.

Donnerstag, 05.06.2014, 06:06 Uhr

Dabei hatte er allerdings höhere Ziele, denn gemeinsam mit drei anderen Kandidaten hatte er sich um die Nachfolge des scheidenden Assessors Pfarrer Stephan Kreutz beworben. „Mit 50 Jahren ist für mich ein guter Zeitpunkt für Veränderungen gekommen“, hatte Prien in seiner Bewerbung gesagt. Als Assessor wäre er Stellvertreter der Superintendentin Meike Friedrich geworden. In dieser Funktion hätte er immer dann für die Superintendentin einspringen müssen, wenn diese verhindert gewesen wäre. Die Aufgaben wären durchaus umfangreich und auch zeitintensiv gewesen.

Die Mitglieder der Kreissynode, die am Mittwoch in Sassenberg tagten, entschieden sich jedoch anders. Pfarrer Michael Prien schied im ersten Wahlgang aus, und den zweiten Wahlgang entschied Uwe Völkel aus Greven-Reckenfeld für sich. Er erhielt 51 der 88 abgegeben Stimmen und setzte sich gegen den Münsteraner Martin Mustroph durch, der persönlich nicht anwesend sein konnte.

Pfarrer Michael Prien durfte am frühen Morgen als Gastgeber rund 90 Vertreter der evangelischen Kreissynode begrüßen. Mit einem Abendmahlgottesdienst und der Verabschiedung des Assessors Pfarrer Stephan Kreutz und der Fundraiserin Iris Beverung begann der Tag um 8.30 Uhr in der Gnadenkirche. Nach einem gemeinsamen Frühstück im evangelischen Gemeindehaus wanderten die Kirchenvertreter ins benachbarte Rathaus, um dort im großen Sitzungssaal ihre Tagung zu absolvieren.

Pfarrer Thomas Groll referierte zum Thema Salutogenese (Gesundheitsprophylaxe bei Mitarbeitenden). Nach den Wahlen stellte Heinrich Hammermeister die Finanzkraftampel I und II vor. „Wohnen in Münster – eine sozialpolitische Herausforderung“ lautete das Thema, mit dem sich Professor Dr. Jens Dechow, Vorsitzender des Ausschusses für Gesellschaftliche Verantwortung, beschäftigte. Er berichtete später auch noch vim Klimaschutzprojekt. Dr. Heike Plaß widmete ihren Vortrag der Erwachsenenbildung. Nach dem Abschluss des offiziellen Programms klang der Abend noch gesellig aus.

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