Start der Landratstour
Pedal-Power statt Schreibtischtaten

Sassenberg -

Für den Landrat ist klar: Vom Fahrradsattel aus hat man eine ganz andere Perspektive, wenn es darum geht, was sich im Kreis tut. Deshalb startete er gestern wieder zur traditionellen Landratstour – und zwar in Sassenberg. Hier stand vor allem der neue Kreisverkehr im Fokus.

Donnerstag, 14.08.2014, 06:08 Uhr

Einmal im Jahr schwingt sich der Landrat mit seinem Stab aufs Fahrrad, um einmal aus anderer Perspektive zu sehen, was sich in den Städten und Gemeinden im Kreis tut. Der Startschuss fiel an der Baustelle für den neuen Kreisverkehr in Sassenberg, wo Bürgermeister Josef Uphoff ihn mit Vertretern von Rat und Verwaltung emfping.
Einmal im Jahr schwingt sich der Landrat mit seinem Stab aufs Fahrrad, um einmal aus anderer Perspektive zu sehen, was sich in den Städten und Gemeinden im Kreis tut. Der Startschuss fiel an der Baustelle für den neuen Kreisverkehr in Sassenberg, wo Bürgermeister Josef Uphoff ihn mit Vertretern von Rat und Verwaltung emfping. Foto: Hartmeyer

Von „ Schreibtischtaten “ hält Landrat Dr. Olaf Gericke nicht viel. „Wenn man nur im Kreishaus sitzt, sieht man nicht, wie sich die Projekte entwickeln“, betont er. Deshalb gab er gestern wieder den Startschuss zu einer Tradition, die er mit seinem Amtsantritt eingeführt hat: Einmal im Jahr macht er sich mit seinem Stab auf den Weg, um die Städte und Gemeinde mit dem Fahrrad zu erkunden.

Der Auftakt fand in diesem Jahr in Sassenberg statt. „Hier tut sich ja auch einiges“, stellte Bürgermeister Josef Uphoff , der sich mit Vertretern von Rat und Verwaltung dem Tross anschloss, bereits am Startpunkt vor der Volksbank-Filiale klar. Denn direkt nebenan ist die große Baustelle für den Kreisel, der in Zukunft dafür sorgen soll, dass der Verkehr reibungslos zum neuen Edeka-Markt mit Rossmann-Filiale fließen soll.

„Die Bauarbeiten haben am 15. Juli, also pünktlich nach den Schützenfest-Umzügen, begonnen“, erläuterte Uphoff. Inzwischen habe sich die Situation – trotz des „Nadelöhrs“ auf der Hauptstraße eingespielt. „Unser Dank gilt den Autofahrern, die viel Verständnis für die Maßnahme mitbringen“, unterstrich der Bürgermeister. Rund vier Monate sollen die Arbeiten andauern. „Schön wäre es natürlich, wenn der Kreisverkehr bis zum Allerheiligenmarkt fertig wäre“, setzt Uphoff seine Hoffnungen auf gutes Bauwetter und einen reibungslosen Verlauf der Arbeiten. „Aber auch sonst finden wir Mittel und Wege, wieder einen gelungenen Allerheiligenmarkt zu ermöglichen!“

Die nächste Station war der Feldmarksee. „Nach der Entsandung im vergangenen Jahr hat es zwar ein wenig gedauert, bis die Trübung sich gelegt hatte“, schilderte Uphoff, „aber jetzt haben wir wunderbares weiches und warmes Wasser“. Nach der Entsandung stehen nun die städtischen Wirtschaftsgebäude am See im Fokus. Noch ist allerdings nicht ganz klar, was mit den Duschen und Umkleiden im Verlauf der kommenden drei Jahre geschehen soll.

Ohne Gegenwind ging es bei bestem Wetter weiter in Richtung Füchtorf. Nach einem Besuch des 2010 fertig gestellten Feuerwehrgerätehauses stand ein echter Senkrechtstarter in der Füchtorfer Wirtschaftsszene auf dem Programm: die Patzelt Gewürzmühle. Seit der Gründung 1994 hat das Unternehmen stark expandiert, erst im vergangenen Jahr stand erneut eine Erweiterung an. Beeindruckt nahm der Landrat zur Kenntnis, dass das Unternehmen aktuell 70 bis 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Am Nachmittag ging es für den Landrat weiter nach Warendorf, am heutigen Donnerstag stehen Drensteinfurt und Sendenhorst an.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2671135?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F2592725%2F4852507%2F
Nachrichten-Ticker