Kunstrasenplatz offiziell eingeweiht
Schmuckkästchen der Stadt

Sassenberg -

Die Stadt hat ein neues Schmuckkästchen. Diese Bezeichnung fand Antonius Laumann, Vorsitzender der Fußballabteilung des VfL Sassenberg, für den neuen Kunstrasenplatz im Brook.

Montag, 18.08.2014, 06:08 Uhr

Zur Einweihung des Kunstrasenplatzes  kamen Vertreter von Stadt und Verwaltung, der Sponsoren, der Kirchen sowie des VfL..
Zur Einweihung des Kunstrasenplatzes  kamen Vertreter von Stadt und Verwaltung, der Sponsoren, der Kirchen sowie des VfL.. Foto: Irmler

Am Freitagabend wurde dieser offiziell eingeweiht. „Lange haben wir davon gesprochen, lange davon geträumt. Jetzt ist es endlich soweit.“ Laumann dankte den Sponsoren für die Unterstützung bei der Realisierung des für Sassenberger Verhältnisse als Großprojekt zu titulierenden Bauvorhabens. Besonders Sparkasse und Volksbank hatten das Vorhaben unterstützt. „Mein Dank gilt aber auch den vielen kleineren Sponsoren und Paten. Jeder hat etwas dazu beigetragen“, betonte Laumann. „Von September bis kurz vor Weihnachten waren wir fast täglich im Einsatz. Das alte Stadion war doch in die Jahre gekommen. Es war eine Menge Arbeit.“ Zwei Beteiligten wollte der Vorsitzende dann doch noch ganz besonders danken. Bei den Arbeiten in Eigenregie sei Sebastian Petermann quasi im Dauereinsatz gewesen, beim Werben weiterer Unterstützer und Sponsoren sei Robert Schräder unermüdlich am Ball geblieben.

Martin Lüffe, Vorsitzender des VfL Sassenberg , machte aus jenem Duo kurzerhand ein Trio und zollte Antonius Laumann ein großes Lob für dessen Engagement. Ferner spendete der Gesamt-VfL für die Einweihungsfeier ein 50-Liter-Fass.

Auch die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche waren der Einladung gefolgt. So segneten Pastor Andreas Rösner und Pfarrer Michael Prien gemeinsam den neuen Platz. „Wir danken Dir für die Kameradschaft, die wir in diesem Sport erleben“, betete Rösner. Auch Prien schlug einen Bogen von der Theologie zum Sport. Der Platz solle Ort des guten Miteinanders sein, wo Hilfsbereitschaft, Respekt und Fairness an der Tagesordnung seien. „Um einen ordentlichen Fußball zu spielen muss einziges zusammenkommen. Ein Sportplatz muss da sein – ein richtig ordentlicher Platz“, befand Prien. „Im Stadion wird oft gesungen und manchmal auch gegrölt – das wollen wir nun auch tun. Wir singen nun ‚Großer Gott, wir loben Dich‘, was man ansonsten wohl eher nicht beim Fußball hört“, merkte Prien an und schaute danach in schmunzelnde Gesichter.

Bürgermeister Josef Uphoff nahm ebenfalls an der offiziellen Eröffnung teil. „Ich darf dem VfL herzlich für diese großartige Leistung danken. Es macht mir Freude zu sehen, wie schon die Kleinsten mit Eifer dem Ball nachjagen. Hier beim VfL wird tolle Nachwuchsarbeit geleistet.“ Das Engagement des VfL verdiene ein großes Lob. 100 000 Euro musste der Verein zur Realisierung selbst aufbringen. Dies gelang durch den 2009 gegründeten Förderverein, der sich auf zahlreiche Sponsoren und den tatkräftigen Einsatz engagierter Vereinsmitglieder verlassen konnte.

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