Sekundarschüler besuchen Krimphoff
Was macht eine Physiotherapeutin?

Sassenberg -

Wie genau sieht eigentlich die Arbeit in einer Praxis für Physiotherapie aus? Dieser und anderen Fragen gingen am Dienstag 15 Schüler der Sekundarschule nach.

Donnerstag, 25.09.2014, 19:09 Uhr

Der Schlingentisch ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Praxis der Physiotherapeutin Regina Krimp­hoff, denn hier kann sie die Wirbelsäule der Patienten entlasten.
Der Schlingentisch ist ein wichtiges Hilfsmittel in der Praxis der Physiotherapeutin Regina Krimp­hoff, denn hier kann sie die Wirbelsäule der Patienten entlasten. Foto: Irmler

Die Siebtklässler vom „Mensch und Gesundheit“-Wahlpflichtkurs hatten sich auf den Weg zur nahe gelegenen Praxis von Regula Krimphoff an der Füchtorfer Straße gemacht.

Dort erhielten sie Einblicke in den Praxisalltag und lernten so manche Behandlungsmethode kennen. Zunächst durften einige von ihnen auf dem so genannten Schlingentisch Platz nehmen. Schließlich sei es wichtig, bei Rückenbeschwerden die Wirbelsäule zu entlasten, erfuhren sie aus erster Hand von Regula Krimphoff. „Es geht darum, dafür zu sorgen, dass der Patient schmerz- oder beschwerdefrei ist.“ Jener Schlingentisch könne dabei helfen, Blockaden zu lösen.

Auch in ihrer Praxis ist die Behandlung von Rücken- und Wirbelsäulenproblemen Alltag. „Ich würde schätzen, dass mit Sicherheit 60 Prozent unserer Patienten über solche Probleme klagen.“

Grundsätzlich gehört jeder Siebtklässler einem von fünf Wahlpflichtkursen mit unterschiedlichen Schwerpunkten an. „Uns ist es wichtig, dass die Schüler direkt vor Ort die Praxen oder Betriebe kennenlernen können“, erläutert Kurslehrerin Jana Müller . Ein Besuch der Praxis für Physiotherapie biete sich aktuell geradezu an – schließlich gehe es im Kurs gerade um Knochen und Gelenke.

Zwar gehören dem „Mensch und Gesundheit“- Wahlpflichtkurs fast ausschließlich Schülerinnen an, doch richte er sich genauso an Schüler, wie Müller betont. „Ich denke schon, dass das auch für ein Jungen ein interessantes Berufsfeld ist. Für sie wäre etwa der Beruf des Orthopädietechnikers reizvoll.“ Mit Hilfe von Veranstaltungen wie dieser dürften die Beteiligten nun ein genaueres Berufsbild haben.

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