Tag der offenen Tür
Kindergärten im stetigen Wandel

Sassenberg -

Die Anforderungen an Kindergärten und Kindertagesstätten wachsen stetig. Ein Aspekt ist dabei die Betreuung der unter Dreijährigen.

Donnerstag, 30.10.2014, 17:10 Uhr

Einen Tag der offenen Tür gab es auch in der Kindertagesstätte „Wolke 7“. Erzieherin Van Weitkämper, Einrichtungsleiterin Ingrid Scholten, Lena und deren Eltern Kerstin und Johann Sawatzki lernen sich kennen.
Einen Tag der offenen Tür gab es auch in der Kindertagesstätte „Wolke 7“. Erzieherin Van Weitkämper, Einrichtungsleiterin Ingrid Scholten, Lena und deren Eltern Kerstin und Johann Sawatzki lernen sich kennen. Foto: Irmler

Damit soll unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet werden, so die Hoffnung der Politik. Wo das eigene Kind am besten aufgehoben ist, obliegt der Entscheidung der Eltern. Um ihnen dabei eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, luden die Kindergärten am Mittwoch zum Tag der offenen Tür ein.

Von 15.30 Uhr bis 18 Uhr öffnete auch die „Wolke 7“ ihre Türen für interessierte Eltern. Diese Einrichtung hat sich auf die Betreuung besonders kleiner Kinder spezialisiert. Von derzeit 50 Kindern sind 22 Jungen und Mädchen jünger als drei Jahre. Als die „Wolke 7“ vor 21 Jahren eröffnet wurde, sah das noch anders aus. In drei Regelgruppen betreute man Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Als der Ausbau des U-3-Betreuungsangebots beschlossen wurde, verlegte das Team der „Wolke 7“ ganz bewusst den Einrichtungsschwerpunkt. Mittlerweile stehen sogar zehn Plätze für die U-2-Betreuung zur Verfügung- das jüngste Kleinkind ist vier Monate alt. Entsprechend wurden Wickeltische aufgestellt und Schlafgelegenheiten geschaffen.

Dieses Angebot nehmen jedoch nicht alle Eltern wahr, wie Leiterin Ingrid Scholten erläutert. Nach wie vor gebe es auch die „traditionelle“ Aufnahme für Dreijährige.

Grundsätzlich spielen bei der Wahl des Kindergartens verschiedene Aspekte eine Rolle. „Das Einzugsgebiet ist natürlich ein Grund, manchmal waren ältere Geschwister schon in der jeweiligen Einrichtung.“

Das Angebot, vor Ort selbst eigene Eindrücke sammeln und mit den Erzieherinnen ins Gespräch kommen zu können, sieht auch Scholten als wichtigen Beitrag an. „Die Familien sollen die Gelegenheit haben, alle Kindergärten kennenzulernen. Es freut uns natürlich, wenn sie dann auch gleich ihre Tochter oder ihren Sohn mitbringen.“

Die Anmeldewochen beginnen am kommenden Montag und enden am 14. November.

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