Blumen- und Gartenfreunde
Wettstreit um die dickste Möhre

Sassenberg -

Wenn die Blumen- und Gartenfreunde ihr Erntedankfest feiern, stellt sich auch immer die Frage: Wer hat das schwerste Gemüse? In diesem Jahr ging‘s im Wettbewerb um die Möhre.

Sonntag, 11.10.2015, 17:10 Uhr

Die Gewinner des Wettbewerbs: Paul Twehues, Gerhard Schlingmann, Stefanie Wöstmann, Gustav Schulze-Wienker, Agnes Peters und Hermann Lienkamp mit Karl-Heinz Landau (4.v.l.)..
Die Gewinner des Wettbewerbs: Paul Twehues, Gerhard Schlingmann, Stefanie Wöstmann, Gustav Schulze-Wienker, Agnes Peters und Hermann Lienkamp mit Karl-Heinz Landau (4.v.l.).. Foto: Irmler

Zum Jahresprogramm der Blumen- und Gartenfreunde gehören einige Klassiker. Darunter ist auch das traditionelle Erntedankfest, das stets in Verbindung mit einem Wettbewerb steht. So auch jetzt, als das Führungsteam um Karl-Heinz Landau und Stefanie Wöstmann die Sieger des letzten Wettbewerbs auszeichnete.

Im Saal der Königschänke prämierten sie jene Hobbygärtner, die im heimischen Garten die schwerste Möhre herangezogen hatten. Insgesamt zehn Exemplare wurden der Jury präsentiert. Anna und Hermann Lienkamp scheinen sich dieser Aufgabe besonders intensiv gewidmet zu haben, schließlich wog die von ihnen präsentierte Möhre stolze 1167 Gramm. Dabei hätte es sogar noch ein wenig mehr sein können, wie Karl-Heinz Landau den Mitgliedern erläuterte. „Die Möhre hat auch Probleme bereitet. Es wurde mir von Fraßschäden berichtet, sei es von Wühlmäusen oder Kaninchen, aber auch die Möhrenfliege machte sich breit.“ Auch das letztendlich schwerste Exemplar des Wettbewerbs sah stellweise arg ramponiert aus. Der Preis für den ersten Platz war ein mit 50 Euro dotierter Reisegutschein. Agnes Peters und Paul Micke-Peters mussten sich knapp geschlagen geben, ihre Möhre brachte 1023 Gramm auf die Waage.

Mit großem Abstand folgten auf den weiteren Plätzen Barbara und Gustav Schulze-Wienker (652 Gramm), Stefanie und Stefan Wöstmann (642 Gramm), Marlies und Gerhard Schlingmann (557 Gramm) sowie Helga und Paul Twehues (520 Gramm). Landau ermutigte derweil alle Hobbygärtner, es im kommenden Jahr erneut zu versuchen – dann wird die Zwiebel im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen.

Zuvor hatten die Blumen- und Gartenfreunde einen geselligen und abwechslungsreichen Abend erlebt. Stand in der Vergangenheit zunächst das gemeinsame Essen auf der Tagesordnung, entschloss sich der Vorstand nun erstmals, die Veranstaltung mit informativen Kurzreferaten aufzulockern.

Elisabeth Möllmann präsentierte den im Saal platzierten Erntedankstrauß und gab dazu passende Dekorationstipps. Stefanie Wöstmann stellte unterschiedliche Kürbissorten vor. Von Zierkürbissen bis hin zu jenen, die zum Verzehr geeignet sind – es blieben keine Fragen offen. Immer wieder käme es zu Verwechselungen. So lernten die Vereinsmitglieder unter anderem den „Deutschen Zentner“ als einen genießbaren Kürbis kennen. Beim „Ölkürbis Olga“ seien besonders dessen Samen zum Verzehr geeignet. Die werden nach dem Trocknen wie Chips zum Essen gereicht. Kreativ war auch die Zubereitung eines Gerichts mit dem „Spaghettikürbis“. Die orange Pflanze wird dafür zunächst geschält und dann in kochendes Wasser gelegt. Anschließend fasert der Kürbis nach und nach aus und erhält die Form, die ihm seinen Namen gibt. Apropos Essen: Nach einer – wie konnte es anders sein – Kürbiscremesuppe wurde den Gästen Hähnchen und Spätzle serviert.

Für die Blumen- und Gartenfreunde war dies die letzte Veranstaltung an gewohnter Stelle. Durch die veränderte Nutzung des Saals der Königschänke musste der Vorstand einen neuen Versammlungsort suchen – und wurde schnell fündig. Neues Stammlokal ist von nun an das „Hotel am See“.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3561105?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F4852490%2F4852493%2F
Neuer Plan gegen alte Probleme
Viele Klinikärzte fühlen sich überlastet. Dazu trägt auch der Fachkräftemangel an deutschen Krankenhäusern bei.
Nachrichten-Ticker