LMC stellt Jahresbilanz vor
Auf der Sonnenseite der Konjunktur

Sassenberg -

Die Branche boomt, die Verkaufszahlen sind fantastisch. „Wir sind auf der Sonnenseite der Konjunktur“, freute sich LMC-Vertriebsleiter Ulrich Stephan. Das untermauerte er am Montagabend im Rahmen einer großen Pressekonferenz vor Fachjournalisten mit beeindruckenden Zahlen.

Mittwoch, 25.05.2016, 10:05 Uhr

Präsentierten aktuelle Zahlen: Ulrich Stephan (l.) und Ulrich Schoppmann sind mit dem Geschäftsjahr sehr zufrieden und blicken optimistisch in die Zukunft.
Präsentierten aktuelle Zahlen: Ulrich Stephan (l.) und Ulrich Schoppmann sind mit dem Geschäftsjahr sehr zufrieden und blicken optimistisch in die Zukunft. Foto: Lieber

In der Saison 2015/16 wurden im Bereich Wohnwagen in Sassenberg 4370 Einheiten produziert, das entspricht einem Plus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Planungen für das kommende Jahr liegen bei 5295 Einheiten. Im Reisemobil-Segment wurden 2250 Einheiten hergestellt, allerdings sorgte hier ein Sondereffekt für das gigantische Plus von 43 Prozent, denn es wurden 450 Einheiten für einen anderen Hersteller produziert. Da dies sich im neuen Jahr nicht wiederholt, sind hier die Planungen auf 1720 Einheiten festgelegt.

Der Umsatz des Sassenberger Unternehmens steigerte sich von 135 auf 169 Millionen Euro, das wirkte sich auch positiv auf die Mitarbeiterzahl aus, die um 52 auf 580 stieg. Darunter sind 115 Zeitarbeitnehmer. „Sie erhalten aber eine vernünftige Bezahlung“, versicherte Ulrich Stephan . Denn eins sei trotz der guten Konjunkturlage klar: „Es kann sehr schnell umschlagen, denn wir sind krisengefährdet.“ Darum sei es notwendig, auch Zeitarbeitnehmer zu beschäftigen.

Aber was ist das Geheimnis des Erfolges? LMC will anders sein als die anderen und hat für die neue Saison eine echte Innovation zu bieten. „Für uns ist das the next big thing“, schwärmte LMC-Geschäftsführer Ulrich Schoppmann . Denn künftig können Reisemobilbesitzer über eine App auf ihrem Smartphone jede Menge Daten ihres Fahrzeuges abrufen und sogar ein paar Dinge fernsteuern. LMC iBus Connect heißt das neue System. „Ich glaube, dass wir den nächsten Trend setzen“, erklärte Schoppmann. Das Bussystem verbinde alle Anwendungen im Fahrzeug und sorge somit für einen Mehrwert für den Kunden.

Über die i-Net-Box, die in jedem Fahrzeug verbaut ist, kann der Besitzer also künftig mit dem Fahrzeug kommunizieren. So kann er die Füllstände der Batterie und des Wasserbehälters abrufen, den Hauptschalter und den Pumpenschalter betätigen oder ein Lichtszenario starten, damit der Wagen bewohnt aussieht. „Weitere Funktionen sind geplant, zudem ist auch alles per SMS abrufbar“, berichtete Ulrich Schoppmann.

LMC geht optimistisch in die Zukunft und will bis 2020 in 18 Ländern – bisher 15 – aktiv sein und dabei mit 120 Händlern (107) zusammenarbeiten. „Wir haben die nordamerikanischen Märkte im Blick und wollen auch nach Osten“, sagte Ulrich Stephan.

Aber auch in Sassenberg wird weiter kräftig investiert. Schon Ende Mau soll die neue Logistikhalle fertig sein, in der auch neue Büroräume für Konstruktion, Technik und Einkauf entstehen. „Wir haben hier rund 1,4 Millionen Euro investiert“, erklärte Ulrich Stephan. Weitere Investitionen seien geplant.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4029679?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F4852477%2F4852485%2F
Nachrichten-Ticker