Vortrag bei Osteoporose-Selbsthilfegruppe zum Thema „Sicheres Autofahren im Alter“
Fähigkeiten überprüfen lassen

Everswinkel -

Eine landläufig als Knochenschwund bezeichnete häufige Alterserkrankung ist die Osteoporose, mit der die Gefahr von Knochenbrüchen verbunden ist. Die Osteoporose-Selbsthilfegruppe (SHG) Everswinkel hat sich zur Aufgabe gestellt, über die Behandlung und Gefahren dieser Krankheit einen regen und regelmäßigen Gedankenaustausch zu pflegen.

Donnerstag, 15.09.2016, 07:09 Uhr

Dorothea Gödel von der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Everswinkel begrüßte zu einem interessanten Vortrag Dorf-Polizist Martin Baggeroer (beide sitzend, Bildmitte)
Dorothea Gödel von der Osteoporose-Selbsthilfegruppe Everswinkel begrüßte zu einem interessanten Vortrag Dorf-Polizist Martin Baggeroer (beide sitzend, Bildmitte) Foto: Babeliowsky

An die Öffentlichkeit wandte sich die SHG am vergangenen Montag im DRK-Heim mit einer Vortragsveranstaltung unter dem allgemeineren Thema „Sicher mit dem Auto unterwegs – auch im Alter“. Dorothea Gödel begrüßte dazu neben elf Seniorinnen und einem Senior Polizeihauptkommissar Martin Baggeroer – erfahrener und langjähriger Dorf-Polizist von der Polizei Warendorf – als Referenten.

Mit dem Älterwerden treten bei den Menschen unweigerlich Veränderungen auf, die bei der Teilnahme am Straßenverkehr, insbesondere vom Autofahrer und Radfahrer, zu beachten sind. Altersbedingt beeinträchtigt sein können das Sehen, das Hören, die Aufmerksamkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit. In Abständen sollten die entsprechenden Fähigkeiten mit einem Test durch Fachpersonal überprüft werden, empfahl der Vortrags-Gast. Hilfreich sei auch, wie Baggeroer weiter ausführte, regelmäßiges gymnastisches Training und gelegentlich die Teilnahme an einem zum Beispiel vom ADAC angebotenen Sicherheitstraining.

Treten Unsicherheiten auf, sollte erwogen werden, auf öffentliche Verkehrsmittel, ein Taxi, einen Elektroshopper oder auf eine Fahrgemeinschaft auszuweichen, um ein Risiko zu vermeiden. Verkehrsunfälle werden nicht selten aufgrund einer Altersüberschätzung oder gar durch die Einnahme von Medikamenten hervorgerufen. Die Empfehlung lautet: ,Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker‘.

Der DVR – Deutscher Verkehrssicherheitsrat Bonn – hat mit Förderung durch das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur eine Broschüre herausgegeben, die umfassende Ratschläge und Erläuterungen zu „Fit und Auto-mobil“ enthält. Ältere Menschen und ihre Angehörigen können diesem Heft Informationen entnehmen, die eine sichere Auto-Mobilität im Alter aufrechterhalten.

Die Osteoporose-Gruppe hält für Interessenten ein Exemplar der Broschüre bereit. Kontakt über Bärbel Schwinning, Auf dem Esch 5, ✆ 72 09.

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