Gelungene Premiere des Hubertustages
Gemeinsam erfolgreich

Füchtorf -

Bei solch einer erfolgreichen Premiere dürfte einer Wiederholung absolut nichts im Wege stehen. Der erste Hubertustag, den der Reitverein, der Hegering und die Jagdhornbläser am Samstag gemeinsam ausrichteten, wurde insgesamt sehr gut angenommen und war somit ein voller Erfolg.

Mittwoch, 09.11.2016, 10:11 Uhr

Der Reitverein St. Hubertus bedankte sich mit Präsenten bei der alten Garde.
Der Reitverein St. Hubertus bedankte sich mit Präsenten bei der alten Garde. Foto: Röttger

Obwohl das Thermometer am Morgen nur kühle 9 Grad an- und der November sich von seiner nass-kalten Seite zeigte, nahmen mit 45 Reitern deutlich mehr als in den Vorjahren an dem Herbstritt teil, zu dem der Füchtorfer Reitverein eingeladen hatte. Wer nicht ganz so sattelfest war, fuhr in einem der Planwagen oder Kutschen hinter dem Reitertross her.

Bevor die Teilnehmer aufbrachen, wurden sie durch die Jagdhornbläser unter der Leitung von Susanne Finnemeier zünftig eingestimmt. Die Musiker zählen ebenso wie der Malteser Hilfsdienst zu unverzichtbaren Begleitern bei der Traditionsveranstaltung. Master Silvia Herte ritt dem springenden Feld voraus, die Nichtspringer wurden von Jürgen Niemerg angeführt und dem Slow-Motion-Feld wies Anja Hartmann den richtigen Weg durch den Fichtenbusch, die Heide, das Drei-Länder-Eck und den Taubenbusch in der Elve. Die jeweiligen Master dürfen während des Rittes nicht überholt werden. Zwischenzeitlich führte die Route alle drei Gruppen immer wieder zusammen.

Nach einigen Kilometern war die erste Station bei der amtierenden Fuchsmajorin Melanie Laumann, die die Kameraden zu einem Satteltrunk einlud. Beim Mittagsstopp auf dem Hof Kuhlmann/Hartmann in Rippelbaum waren Erbsen- und Gyrossuppe für alle eine wohl verdiente Stärkung. Nach einer weiteren Verschnaufpause auf dem Hof Nettelnstroth kehrte die Gruppe gegen 15 Uhr geschlossen zurück zur Vereinshalle.

Auf dem Programm stand jetzt die traditionelle „Fuchsjagd“. In zwei Runden wurden die neuen Fuchsmajore ermittelt. Den Anfang machten die Auswärtigen. Kathi Kotzur, die Majorin des Vorjahres, galoppierte auf das Feld. An ihrer rechten Schulter war der Fuchsschwanz befestigt. Nach dem Startsignal folgten die Rivalen in hohem Tempo. Sie versuchten, die Trophäe von ihrer Schulter zu greifen und sich somit den Titel des neuen Fuchsmajors zu erkämpfen. Mit einem rasanten Angriff gelang es Zoe Frölich von den befreundeten Gastreitern aus Ennepetal schließlich, den Fuchsschwanz zu ergattern. Bei den Füchtorfer Reitern bewies Silvia Herte die größte Geschicklichkeit und hatte mit ihrem Carl das wendigste Pferd. Sie ist damit die neue Fuchsmajorin des Zucht-, Reit- und Fahrvereins St. Hubertus Füchtorf . Im kommenden Jahr werden die beiden Amazonen ihren Fuchsschwanz verteidigen müssen.

Nachdem alle Pferde gut versorgt wurden, hatte Pastor Andreas Rösner am Abend zur Messe eingeladen, die stilgerecht von den Jagdhornbläsern begleitet und ebenfalls sehr gut angenommen wurde. Die anschließende gebührende Feier im Saal der Gaststätte Artkamp-Möller begann mit einem gemeinsamen Essen. Nicht nur Mitglieder, Freunde und Verwandte kamen – auch Unbeteiligte folgten der Einladung. „Genau so soll es sein“, blickte Ludger Möllenbeck zufrieden um sich, der selber zugleich Mitglied in allen drei Vereinen ist. Nach dem musikalischen Auftakt durch die Jagdhornbläser eröffnete Hegeringsleiter Ferdinand Freiherr von Korff jun. die Feier mit Begrüßungsworten und überreichte Franz-Josef Möllmann den Pokal für den besten Schützen des Hegeringschießens, das Anfang Oktober ausgetragen wurde. Stefanie Oertker-Büdenbender zeichnete die beiden Fuchsmajorinnen Silvia Herte und Zoe Frölich mit dem traditionellen Fuchschwanz und dem beliebten Wanderpokal aus.

Mit einem Blumenstrauß, einer Flasche Wein und einer Plakette würdigte sie die langjährige Vereinstreue und besondere Verdienste der alten Garde: „Ihr habt zum Bau der Halle beigetragen, in der wir heute immer noch täglich unsere Runden drehen.“ Von Korff und Oertker-Büdenbender bedankten sich gemeinsam mit einem Präsent bei Susanne Finnemeier für die musikalische Untermalung des gesamten Tages.

Mit dem Ehrentanz eröffneten die neuen Fuchsmajore die Tanzfläche, die bis in den frühen Morgenstunden gut gefüllt war.

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