Dirk Ackermann „kämpft“ in der Kita Blauland
Jungen müssen einfach rangeln

Füchtorf -

Rangeln kann viel Spaß machen – wenn dabei ein paar einfache Regeln beachtet werden. Davon ist Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann überzeugt. Es gehöre für Jungen und auch Männer einfach dazu, sich auszutoben, miteinander zu ringen, sich zu messen. Wichtig sei der Rahmen.

Mittwoch, 15.02.2017, 16:02 Uhr

Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann „kämpft“ mit den Jungs aus der Kita Blauland und vermittelt ihnen dabei einfache, aber wichtige Regeln.
Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann „kämpft“ mit den Jungs aus der Kita Blauland und vermittelt ihnen dabei einfache, aber wichtige Regeln. Foto: Christopher Irmler

In der Kita Blauland lernten jene Jungen, die ab dem Sommer die Grundschule besuchen werden, den inneren Schiedsrichter kennen. Das Regelwerk ist dabei relativ einfach zusammenzufassen. Rücksicht, Fairness und die Größe, sich bei eigenem Fehlverhalten umgehend entschuldigen zu können, stehen ganz oben auf der Agenda. Was Ackermann damit meint, wird im Verlauf der Spiele deutlich. Jeder Junge trägt ein Tuch an der Hose. Das Ziel ist, es dem sportlichen Kontrahenten abzunehmen. Doch was ist wichtiger: dem ausgerutschten Freund das Tuch abnehmen und dadurch gewinnen oder ihm aufhelfen und ihm eine faire Chance geben? Schnell haben die Kinder die Botschaft verinnerlicht. Auch beim Rangeln auf der Matte gibt es wenige, aber klare Regeln. „Ich kämpfe fair“ ist der übergeordnete Slogan. „Wenn die Jungs davon etwas mitnehmen und das Erlernte in der Gruppe anwenden, haben alle schon gewonnen“, ist sich Ackermann sicher.

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