Rollator-Parcours im Altenzentrum
Fit und gesund in den Frühling

Sassenberg -

Ein Sportgerät mit vier Rädern? Na klar, ein Rollator! Zumindest für die Senioren der Tagespflege ist der Rollator wichtig, um gut und fit durch den Alltag zu kommen.

Freitag, 05.05.2017, 10:05 Uhr

Testen den Rollator-Parcours (v. l.): Barbara Müller, Ida Himmel, Helga Fritschi, Julia Micke, Petra Tödheide und Hildegard Hennemann.
Testen den Rollator-Parcours (v. l.): Barbara Müller, Ida Himmel, Helga Fritschi, Julia Micke, Petra Tödheide und Hildegard Hennemann. Foto: Ulrich Lieber

Im Rahmen der Projektwoche „Mobil und gesund in den Frühling“ hatte die Tagespflege am Mittwoch eine besondere Veranstaltung vorbereitet. Die Senioren konnten in den Räumen des Altenzentrums einen Rollator-Parcours absolvieren, der mit vielen Hindernissen gespickt war.

Petra Törheide, Ergotherapeutin der Firma PVM, leitete den Nachmittag. In Abwandlung des eigentlichen Firmennamens versicherte sie: „Petra vergnügt Menschen.“ Füße und Hände seien bei der Nutzung des Rollators gut einzusetzen. Das Wichtigste seien aber die Bremsen, denn die helfen, das Gerät sicher zu bedienen. So sollten diese immer vorm Hinsetzen angezogen werden, damit der Rollator nicht versehentlich wegrollt, und auch als Aufstehhilfe sei es praktisch.

Dann ging es aber auf den Parcours, und der hatte so seine Tücken. Gleich zu Beginn musste eine schräge Ebene bewältigt werden, dann ging es aufs „Kopfsteinpflaster“ über einen Gullideckel, eine Wiese bis hin zur Bordsteinkante und einem normalen Bürgersteig. Petra Tödheide zeigte, wie eine Bordsteinkante am besten zu bewältigen ist, und auch hier kam die Bremse zum Einsatz. Bremsen, nach hinten ankippen, Bremse lösen und schon ist die Kante geschafft.

Die Projektwoche startete mit einem Tanz in den Mai. „Das war ein lockerer Auftakt“, sagt Leiterin Marina Stobbe . Gemeinsam mit Julia Micke, die ihr freiwilliges soziales Jahr leistet und später Physiotherapeutin werden will, Gymnastiklehrerin Barbara Müller und Sport-Übungsleiterin Ingrid Luchtefeld betreute sie die Gäste der Tagespflege während der Projektwoche. „Wir bilden ein tolles Team“, schwärmte Marina Stobbe.

Am Dienstag gab es ein gemeinsames gesundes Frühstück, das Marlies Horstmann zubereitet hatte. Die Köchin des Altenzentrums gab zudem viele Infos, erklärte, was vegetarisch und vegan bedeutet und sorgte für so manchen Aha-Effekt. Nach dem Rollator-Parcours stand dann am Donnerstag der Besuch eines Fitnessstudios auf dem Programm. „Aber wir besichtigen es nur“, versicherte Marina Stobbe.

Am heutigen Freitag kommt Physiotherapeutin Regula Krimphoff zu Besuch und lädt die Gruppe ein, verschiedene Geräte auszuprobieren. Neben den altersgerechten Sportgeräten geht es dann auch um Sturzprophylaxe. Damit wird die Projektwoche abgeschlossen, das heißt aber nicht, dass damit die Fitness nicht mehr im Vordergrund steht. „Wir haben auch sonst jeden Tag Gymnastik“, sagt Müller.

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