Arbeitsgruppe gebildet
Schulentwicklung im Fokus

Sassenberg -

Eine neu gebildete Arbeitsgruppe wird sich künftig mit der Schulentwicklung der Stadt Sassenberg beschäftigen. Im kurzfristig einberufenen Schulausschuss wurde dieser Beschluss auf Antrag der CDU und der FDP am Donnerstag einstimmig gefasst.

Samstag, 06.05.2017, 13:05 Uhr

Auslöser waren die sinkenden Anmeldezahlen für die Sekundarschule, die die Politiker dazu bewogen, die eigentlich schon fast beschlossene Erweiterung der Mensa auf Eis zu legen.

„Wir müssen den Schulstandort als Ganzes bewerten und deshalb alle an einen Tisch. Wir können über alles reden, aber bitte kein parteipolitisches Hickhack“, sagte Alfons Westhoff ( CDU ). Ulrich Grimm ( FDP ) bekräftige dies und ergänzte: „Wir sollten auch die Wirtschaft mit ins Boot holen, um den Standort zu stärken.“

Stephanus Stritzke , Schulleiter der Sekundarschule, nutze die Gelegenheit, zum noch einmal die Sicht der Schule darzustellen. „Wir sind froh über die Arbeitsgruppe, die die Entwicklung im Blick behält. Wir sind auch dafür, dass die Wirtschaft dabei ist, aber der Arbeitskreis muss arbeitsfähig bleiben, deshalb reicht für den Start die vorgeschlagene Besetzung aus. Es ist gut, miteinander zu reden und alle zu beteiligen.“ Stritzke zeigte sich beruhigt durch die im Vorfeld geführten Gespräche, denn die Politiker hätten vor Ort die Nöte erkannt. „In den nächsten vier Jahren kommen stabile 100-er Jahrgänge nach, und auch der aktuelle Jahrgang wird noch auf 90 wachsen“, sagte Stritzke. Zudem müsse in jedem Schuljahr mit zehn bis 15 Kindern gerechnet werden, die vom Gymnasium zurückkämen.

„Wir können dem Arbeitskreis nur zustimmen. Aber er sollte so überschaubar sein, dass er arbeitsfähig bleibt“, sagte Reinhard Versmold (FWG). Dennoch regte Werner Berheide (CDU) an, auch Vertreter aus Beelen hinzuzuziehen. „Die Zeit drängt, deshalb sollte es bald losgehen“, drückte Stephanus Stritzke aufs Tempo.

Bürgermeister Josef Uphoff hatte auch schon einen Terminvorschlag für erste Treffen: Am Mittwoch, 17. Mai, um 19 Uhr wird die Arbeitsgruppe Schulentwicklung unter der Moderation von Josef Uphoff erstmals tagen. Zur Arbeitsgruppe gehören je ein Vertreter der örtlichen Grundschulen, der Sekundarschule, je zwei Vertreter der im Rat vertretenen Fraktionen, ein Vertreter der FDP, der Vorsitzende des Schulausschusses, Hauptamtsleiter Martin Kniesel und der städtische Mitarbeiter André Depenwisch. Die Aufträge sind klar beschrieben: Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes bis 2025, Erarbeitung eins Gebäudekonzeptes und Prüfung der Weiterentwicklung der Sekundarschule, insbesondere auch, ob die Einrichtung einer Gesamtschule möglich und zielführend ist.

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