Erstmals Waldwoche im Zauberland
Die Natur mit anderen Augen sehen

Sassenberg -

Eine Woche lang erkundeten die Drei- bis Sechsjährigen der städtischen Kindertagesstätte „Zauberland“ jetzt ein Waldstück in Sassenberg.

Mittwoch, 10.05.2017, 08:05 Uhr

Das Waldsofa war Treff- und Orientierungspunkt für die Zauberland-Kinder. In großer Runde erarbeiteten sie Waldregeln und erforschten die Natur.Mit dem Jagdhorn begrüßte Martin Sievers die kleinen Entdecker und die Waldtiere.Wie fühlt sich so ein Igel eigentlich an? Mit Hilfe des „Waldtierparcours“ erfuhren die Kinder es.
Das Waldsofa war Treff- und Orientierungspunkt für die Zauberland-Kinder. In großer Runde erarbeiteten sie Waldregeln und erforschten die Natur.Mit dem Jagdhorn begrüßte Martin Sievers die kleinen Entdecker und die Waldtiere.Wie fühlt sich so ein Igel eigentlich an? Mit Hilfe des „Waldtierparcours“ erfuhren die Kinder es. Foto: Zauberland

Eine Woche lang erkundeten die Drei- bis Sechsjährigen der städtischen Kindertagesstätte „Zauberland“ jetzt ein Waldstück in Sassenberg . Bei noch sehr kaltem, aber trockenem Wetter brachten die Eltern ihre warm eingepackten und gut gerüsteten Sprösslinge zum ausgemachten Treffpunkt.

Täglich marschierten die Kinder der Igel- und Giraffengruppe in die Natur. Ein bereits vorhandenes „Waldsofa“ aus alten Baumstämmen wurde schnell zu einem festen Orientierungs- und beliebten Treffpunkt. Die gemeinsame Begrüßungsrunde, Gespräche zum Thema, das ausgiebige Freispiel sowie das gemeinsame Picknick und der Abschiedskreis strukturierten den Tag.

Zum Einstieg des Waldprojekts lernten die Kinder Martin Sievers kennen, der die großen und kleinen Waldbesucher mit dem Jagdhorn in Empfang nahm. Mittels eines „Waldtierparcours“ konnten die Kinder viele „ausgestopfte“ Waldbewohner entdecken. In aufschlussreichen Gesprächen erfuhren die Jungen und Mädchen viel über das Aussehen der Tiere, ihre Lebensweise oder das Fluchtverhalten.

Parallel dazu gingen die Erzieherinnen mit den Kindern der Frage nach, welche Gegenstände in den Wald gehören und welche nicht. Schnell hatten die cleveren Kleinen leere Flaschen, alte Computer und Grillreste ausfindig gemacht – während Federn, Schneckenhäuser, Moos, Baumpilze und auch ein Hirschgeweih natürlicher Teil des Waldes sind. Gemeinsam erarbeiteten Kinder und Erzieherinnen Waldregeln.

An den folgenden Tagen stand das Erleben des Waldes mit allen Sinnen im Vordergrund. Gemeinsam gingen die Kinder mit Dosenlupen auf Entdeckungsreise. Die Jungen und Mädchen schleppten Naturmaterialien sowie schwere Äste und Laub heran, um in Teamarbeit Tipis zu bauen. Baumrinden wurden mit geschlossenen Augen ertastet, Zapfen, Laub und Steine gesammelt, sowie auf Stämmen balanciert, geklettert und manchmal auch einfach nur der Blick in die Baumkronen genossen.

Dabei wurden die Kinder mit Situationen konfrontiert, die für einige ungewohnt waren. Im Weg liegende Äste und Baumwurzeln sowie der unebene Boden waren besonders in den ersten Tagen für manche eine große Herausforderung. Auf diese Weise schulten die Kinder ganz nebenbei ihre motorischen Fähigkeiten.

„Die Sensibilisierung der Sinne, das Hervorrufen von Neugier und Entdeckerlust ermöglichen den Aufbau einer positiven Beziehung und Wertschätzung zur Natur und Umwelt“, freuen sich die Erzieherinnen sehr über die Erfahrungen der Kinder und über die durchweg positiven Rückmeldungen der Eltern zu dieser Waldwochen-Premiere.

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