Jahreshauptversammlung beim VfL Sassenberg
VfL in stabilem Fahrwasser

Sassenberg -

Personell, finanziell und vor allem sportlich gut aufgestellt: So präsentierte sich der VfL Sassenberg bei seiner Jahreshauptversammlung. Wie gut das Vereinsleben funktioniert, zeigt auch die hohe Anzahl der Geehrten: 23 Mitglieder sind bereits seit 25 Jahren oder sogar 50 Jahren dabei.

Samstag, 13.05.2017, 06:05 Uhr

Treue zum Verein: Martin Lüffe (l.) konnte sieben der Geehrten persönlich die Hand drücken: Petra Klein, Michael Willmann, Birgit Lerchner, Christian Ostkamp, Waltraud Masuch, Benno Kreienbaum und Dieter Sökeland. Im kleinen Bild der weitgehend bestätigte Vorstand: Frank Langkamp (2. Vorsitzender), Ulrike Griestop und Robert Schräder (Beisitzer), Jutta Lüffe, Martin Lüffe sowie neu als Beisitzer Michael Lentz.
Treue zum Verein: Martin Lüffe (l.) konnte sieben der Geehrten persönlich die Hand drücken: Petra Klein, Michael Willmann, Birgit Lerchner, Christian Ostkamp, Waltraud Masuch, Benno Kreienbaum und Dieter Sökeland. Im kleinen Bild der weitgehend bestätigte Vorstand: Frank Langkamp (2. Vorsitzender), Ulrike Griestop und Robert Schräder (Beisitzer), Jutta Lüffe, Martin Lüffe sowie neu als Beisitzer Michael Lentz. Foto: Ulrike von Brevern

In der „großen VfL-Familie sind die wirtschaftlichen und sportlichen Verhältnisse in diesem Jahr völlig in Ordnung“, lobte Bürgermeister Josef Uphoff in seinem Grußwort, nachdem die Mitgliederversammlung des Vereins im Sportlerheim Jahresrückblick und Etatvorstellung abgearbeitet hatte. Weniger gute Nachrichten hatte er allerdings zur aktuellen Lage in der Herxfeldhalle im Gepäck. Wegen eines kapitalen Wasserschadens bleibt sie noch mindestens vier Wochen gesperrt. Es könnte sogar noch länger dauern.

VfL-Vorsitzender Martin Lüffe blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Mit den Handball- und den Volleyball-Damen stiegen gleich zwei Mannschaften auf. In dem auch finanziell lukrativen Wettbewerb um die höchste Zahl neu ausgebildeter Übungsleiter im Kreis konkurrieren die Sassenberger um den ersten Platz. Die seit einiger Zeit in der Begegnungsstätte Mühle angebotenen Yogakurse haben sich fest etabliert. Gerne würde der Verein auch Trendsportarten wie Zumba anbieten, „aber da fehlen uns derzeit die Möglichkeiten“, bedauerte Lüffe.

Von den 1958 Vereinsmitgliedern sind 837 Kinder oder Jugendliche. Rund zehn Prozent der Geflüchteten in Sassenberg nehmen am Sportangebot des VfL teil. Die Angebote in Zusammenarbeit mit den städtischen Kitas und dem Offenen Ganztag an der Johannesschule werden gut angenommen, berichtete Lüffe. Für Kassenwartin Jutta Lüffe stand trotz des kleinen Defizites, das der in diesem Jahr komplett ins Wasser gefallene Weihnachtsmarkt beschert hatte, am Ende des Jahres ein positives Ergebnis von knapp 13 000 Euro in den Büchern. Für das kommende Jahr ist ein ausgeglichener Haushalt angestrebt, in dem ein komfortabler Posten für Unvorhergesehenes eingeplant ist.

Der geschäftsführende Vorstand wurde erwartungsgemäß bestätigt. Neu dabei ist Michael Lentz von der Abteilung Wassersport, der auf den vakanten dritten Beisitzerposten gewählt wurde.

Bürgermeister Uphoff bedauerte in seinem Grußwort die überraschende Schließung der Herxfeld-Halle. Thomas Stockhausen , Vorsitzender der Handballabteilung, Hauptnutzerin der Halle, kritisierte die mangelnde Kommunikation. Durch ein defektes Heizungsrohr ist der gesamte Hallenboden in Mitleidenschaft gezogen worden, berichtete Uphoff. Die Dämmschicht muss aufwendig getrocknet werden. Um Schimmelbildung zu vermeiden, wurde die Halle begast und darf deshalb derzeit nicht betreten werden. „Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir unsere Bälle noch rausgeholt“, kritisierte Stockhausen.

Wegen der derzeit laufenden Sommersaison hält sich der Schaden für den Trainingsbetrieb in Grenzen. Die Damen pausieren nach ihrem Sieg ohnehin. Andere Handballer konnten ihr Training verlegen. Besonders vermisst wird die Halle für Eingruppierungsspiele im Jugendbereich, sagte Stockhausen.

In Bezug auf das Dachgeschoss des Sportlerheims rief Bürgermeister Uphoff zu weiterer Abstimmung auf. Zwar dürfen die Duschen wieder genutzt werden. Aber nach der zwischenzeitlichen Flüchtlingsunterbringung müssten die Räume renoviert werden. Die Anforderungen, um Gastvereine übernachten zu lassen, lägen aber noch höher, sagte Uphoff: Der Zugang zur Fluchttreppe muss ebenerdig gestaltet und die Dachfenster vergrößert werden.

Im Ausblick auf das laufende Jahr warb Lüffe um Beteiligung bei der Betreuung des Triathlons am ersten Augustwochenende. Karten für das Höhner-Konzert, das der VfL gemeinsam mit den Hubertusschützen am 14. Juni in Gröblingen ausrichtet, sind noch erhältlich.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4829258?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Nachrichten-Ticker