Spende für die Kita Blauland
Mit Elektrokraft durchs Dorf

Füchtorf -

Drei Stunden Fahrvergnügen für sechs kleine U3-Mäuse verspricht der Elektrobus, der einladend in der Lobby der Kita Blauland steht. „Wenn Sie Vollgas geben, müssen Sie schon ziemlich hinterherwalken“, beschreibt Erzieherin Claudia Rüter das erreichbare Tempo und erst am „Berg“ über die Umgehungsstraße verliere das neue Gefährt an Durchzugskraft.

Donnerstag, 27.07.2017, 05:07 Uhr

Über ein temporeiches Geschenk  freut sich Kitaleiterin Nadja Sowa (l.) mit den U3-Kindern und Vertretern der Sponsoren: Sparkassen-Filialeiterin Janine Keil, Volksbank-Direktor Hermann Schimweg, Eva-Maria Schäfer vom Raumausstatter Kipp, Daniela Viesang, Malermeister Markus Ruhe und Kathrin Lienker vom Förderverein.
Über ein temporeiches Geschenk  freut sich Kitaleiterin Nadja Sowa (l.) mit den U3-Kindern und Vertretern der Sponsoren: Sparkassen-Filialeiterin Janine Keil, Volksbank-Direktor Hermann Schimweg, Eva-Maria Schäfer vom Raumausstatter Kipp, Daniela Viesang, Malermeister Markus Ruhe und Kathrin Lienker vom Förderverein. Foto: Ulrike von Brevern

Der Förderverein der Kita Blauland hat mit Unterstützung von sieben Füchtorfer Sponsoren das Transportmittel für die Jüngsten der Einrichtung organisiert. Ein busartiger Handwagen, in dem ebenfalls sechs Kinder Platz haben, gehört schon seit geraumer Zeit zur Ausstattung.

Beliebte Ausflugsziele mit dem E-Bus

Für die zehn Kinder der „Roten Fizzligruppe“ im Alter von ein bis drei Jahren waren das jedoch zu wenige Sitzplätze. Die beliebten Ausflüge zum Schloss Harkotten oder zum Hof Nettelnstroth konnten sie daher nur ziemlich schwer bewerkstelligen. „Beim Fußmarsch sind die ersten schon am Kreisverkehr müde“, schmunzelte Daniela Visang in ihrer Doppelfunktion als Erzieherin und Fördervereinsmitglied.

Die Idee für den Elektrobus, den der Kindergartenausstatter bereits eigens als Sponsorenmodell vorbereitet, kam bereits nach dem Anbau des dritten Gruppenraums im vergangen Jahr auf. Kathrin Lienker ist für den Förderverein bei Füchtorfer Unternehmen rundgegangen und stieß überall auf eine hohe Spendenbereitschaft, erzählt sie. „Das klappt in Füchtorf!“

Begeistert vom Gefährt

Die Kinder zeigten sich ganz begeistert von ihrem neuen Gefährt und übten schon einmal eifrig das Anschnallen. In Zukunft kann es häufiger durchs Dorf und Richtung Wald gehen, selbst wenn nach den Ferien die jüngsten Kinder der Gruppe noch jünger als ein Jahr sein werden.

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