DLRG und DRK üben gemeinsam
Hand in Hand Einsätze bewältigen

Sassenberg -

Zu einem gemeinsamen Dienst- und Fortbildungsabend haben sich am Mittwoch die Helfer von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Sassenberg und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus Warendorf getroffen. Ziel war es, Material und Fähigkeiten der Wasserretter vorzustellen und selbst zu testen, um im Einsatzfall noch effizienter zusammenzuarbeiten.

Sonntag, 20.08.2017, 12:08 Uhr

DLRG und DRK übten gemeinsam am Feldmarksee, um die Effizienz zu erhöhen.
DLRG und DRK übten gemeinsam am Feldmarksee, um die Effizienz zu erhöhen. Foto: DLRG

„Seit Jahren bewältigen wir gemeinsam den Sassenberger Triathlon und arbeiten Hand in Hand“, eröffnete Marc Metten von der DLRG den Dienstabend, „Es freut mich, dass wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren können!“.

Nach dem Vorstellen der Einsatzmittel und des Materials, das zu einem Wasserrettungs- oder Taucheinsatz gehört, ging es in Richtung Feldmarksee. Dort wurde das Boot zu Wasser gelassen und mit dem praktischen Teil des Abends gestartet. „Auch ein Helfer, der nicht aus der DLRG kommt, kann im Einsatzfall mit anpacken und uns unterstützen“ erklärte Eileen Bunselmeyer von der DLRG, während Handgriffe zum Vorbereiten des Bootes gezeigt wurden.

Auch Verhaltensweisen am Wasser wurden gemeinsam geübt und wichtige Hinweise gegeben. „Der klassische Helm, wie er von Feuerwehr und Rettungsdiensten getragen wird, hat am Wasser nichts verloren“, mahnten die DLRG-Helfer. „Der Helm ist zu schwer und für Strömungen und Wasser gänzlich ungeeignet, in Kombination mit einer automatischen Rettungsweste kann er euch sogar das Genick brechen.“ Dass auch das Anlegen eben dieser automatischen Rettungsweste geübt werden muss, stellten die Helfer vom DRK schnell fest.

Richtig ausgestattet ging es dann auf den See, um das Verhalten auf einem Motorrettungsboot kennenzulernen. Auch wurde geübt, Personen aus dem Wasser in das Boot aufzunehmen und an Land schnell und sicher wieder aus dem Boot heraus zu bekommen. Denn spätestens dort warten die Retter des DRK und müssen den Patienten übernehmen. Nasse Füße gehören dann schon mal dazu, sind aber im Sommer das kleinste Problem.

Zum Abschluss des Abends ging es an die Materialpflege: Boote und Leinen wurden gemeinsam gesäubert und für den nächsten Einsatz vorbereitet. Die Einladung zu einem Abend beim DRK in Warendorf sagten die DLRG-Wasserretter direkt zu.

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