Sanfter Übergang an der Sekundarschule
Elisabeth Suer findet eine „neue Heimat“

Sassenberg -

Elisabeth Suer war beinahe sprachlos, nachdem sie von allen Seiten mit offenen Armen empfangen worden war. Die Pädagogin aus Beelen wird ab dem Schuljahr 2018/19 Nachfolgerin von Stephanus Stritzke und die Schulleitung der Sekundarschule übernehmen. Im kommenden Schuljahr ist sie bereits für sechs Stunden pro Woche jeden Freitag in Sassenberg und kann somit einen gleitenden Übergang mit vorbereiten.

Mittwoch, 30.08.2017, 14:58 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 29.08.2017, 05:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 30.08.2017, 14:58 Uhr
Vorstellung (v. l.): Schulleiter Stephanus Stritzke, Elternvertreterin Ruth Dälken, Elisabeth Suer, Personalvorstand Patrick Kriege, Konrektorin Sigrid Peglau-Dieckmann, Schulaufsicht Klaus Pläger, Bürgermeister Josef Uphoff und Hauptamtsleiter Martin Kniesel..
Vorstellung (v. l.): Schulleiter Stephanus Stritzke, Elternvertreterin Ruth Dälken, Elisabeth Suer, Personalvorstand Patrick Kriege, Konrektorin Sigrid Peglau-Dieckmann, Schulaufsicht Klaus Pläger, Bürgermeister Josef Uphoff und Hauptamtsleiter Martin Kniesel.. Foto: Ulrich Lieber

„Nach vielen Stationen und bewegenden Zeiten hatte ich auf eine neue Heimat gehofft. Ich freue mich, dass es hier geklappt hat“, strahlte die zweifache Mutter, deren Kinder bereits beide im Studium sind. „Mir ist viel Positives entgegengeströmt, das tut gut. Der sanfte Einstieg in die neue Aufgabe ist hervorragend.“ Elisabeth Suer war bereits Konrektorin an der Hauptschule in Beelen, hatte die Schulleitung in Versmold sowie zuletzt an der Realschule in Warendorf und wickelt momentan noch die Städtische Realschule in Beckum ab.

Stephanus Stritzke hatte seine Nachfolgerin bereits ma Freitag dem Kollegium vorgestellt. „Wir sind überglücklich, dass wir so früh eine Nachfolge gefunden haben. Ich gehe selbst zum 1. August 2018 in den Ruhestand, dann bin ich 65 und habe 42 Jahre gearbeitet“, sagte Stritzke bei der Vorstellung am Montagmorgen. Er sei immer gerne zur Sekundarschule gefahren. „Die Schule ist ein Ort des Glücks für mich, sie ist ein Geschenk“, schwärmte er. Mit Elisabeth Suer habe man nun eine Nachfolgerin gefunden, die aus der Region kommt. Die Tatsache, dass sie in Beelen wohnt und dort bekannt ist, sei ebenfalls angesichts des Anmeldeverhaltens der Beelener nicht von Nachteil.

Klaus Pläger von der oberen Schulaufsicht begrüßte die gefundene Lösung. „Das ist eine einmalige Situation, dass es diesen sanften Übergang gibt. Gute Schulleitungen wachsen nicht auf den Bäumen.“ Auch Bürgermeister Josef Uphoff ist mit dem nahtlosen Übergang sehr zufrieden. „Das ist eine entspannte Situation und besonders angenehm auch für die Eltern, dass sie so rechtzeitig Beschied wissen. Ich bin sicher, dass sich auch die politisch Verantwortlichen darüber freuen werden.“

Für den Schulstandort Sassenberg ist dieser sanfte Übergang die perfekte Lösung. „Wir wollen Schule vor Ort sein. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein. Wir versuchen die Interessen der Stadt mit in die Schule einzubringen“, erklärte Stritzke. Elisabeth Suer freut sich auf die neue Aufgabe, denn bislang habe sie Haupt- und Realschule kennengelernt, nun komme beides zusammen. „Es ist eine Chance, viele Schüler zum Abschluss zu bringen.“

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