Baumpflanzaktion
Ginkgo erinnert an Ökumene

Sassenberg -

15 Teilnehmer aus Sassenberg, unter ihnen Pastoralreferent Guido Zimmermann, hatten sich im Mai 2003 zum ersten ökumenischen Kirchentag nach Berlin aufgemacht.

Freitag, 03.11.2017, 18:11 Uhr

Bei der Umpflanzaktion des zwei Meter hohen Ginkgo-Baumes (v. l.): Edgar Wienrich, Margret Wienrich, Maria Seul, Ludwig Blanke, Dr. Ansgar Russell, Pastoralreferent Johannes Lohre, Pater Joseph Kottadikunnel und Landschaftsgärtner Markus Merten aus Sassenberg.
Bei der Umpflanzaktion des zwei Meter hohen Ginkgo-Baumes (v. l.): Edgar Wienrich, Margret Wienrich, Maria Seul, Ludwig Blanke, Dr. Ansgar Russell, Pastoralreferent Johannes Lohre, Pater Joseph Kottadikunnel und Landschaftsgärtner Markus Merten aus Sassenberg. Foto: Elke Seul

„Die Aufbruchsstimmung zur Ökumene war stark“ erinnert sich Ansgar Russell , einer der 15 Gemeindemitglieder aus Sassenberg, heute noch.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst konnten alle Teilnehmer Ginkgo-Samen mitnehmen. Auch die Sassenberger nahmen das Geschenk mit nach Hause. Im Rahmen eines Nachtreffens im Juni 2003 bei Familie Russell wurde der Samen in einen Blumentopf gepflanzt und auf die Fensterbank gestellt.

Und siehe da, was keiner so erwartet hätte: Nach einigen Wochen ging der Samen auf und der Sprössling zeigte sich. Innerhalb der vergangenen 14 Jahre entwickelte sich ein zwei Meter hoher Ginkgo-Baum.

Seit einiger Zeit wurde überlegt, ob sich ein geeigneter Ort und ein passender Zeitpunkt findet, den Ginkgo-Baum auf Dauer einzupflanzen. Nun ist das neue katholische Pfarrheim fertig geworden. Und der Feiertag „500 Jahre Reformation“ wurde begangen. Also fand der Baum einen festen Platz vor dem Pfarrheim und erinnert mit der Symbolik seiner Blätter an die Bestrebungen der Ökumene.

Seinen Ursprung hat der Ginkgo Baum vor 250 Millionen Jahren im asiatischen Raum. Zur Jahrtausendwende wurde Ginkgo zum Symbol des neuen Jahrtausends ausgerufen. Der langlebige und robuste Baum gilt als Zeichen für Frieden und Hoffnung. Das Blatt ist zwar geteilt, findet sich aber zum festen Halt im Stil wieder zusammen.

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