Füchtorfer Fuchsjagd bei Gala-Wetter
Albert Teepe holt die Trophäe

Füchtorf -

Das ist ein Fuchsjagd-Wetter, das sich jeder Reiter wünscht: Ob „springendes Feld“ oder Slow-Motion-Gruppe – am Wochenende zeigte der Herbst sich für Ross und Reiter von seiner besten Seite. In besonderer Erinnerung bleibt der Tag aber sicherlich dem neuen FuchsmajorAlbert Teepe.

Dienstag, 07.11.2017, 06:11 Uhr

Bei herrlichem Herbstwetter führte die Route rund um das Spargeldorf. Nach dem Fuchsschwanzgreifen gratulierten die Vorsitzenden des Reitvereins, Stefanie Oertker-Büdenbender und Andreas Rüter, den neuen Fuchsmajoren Albert Teepe und Alessa Frey.
Bei herrlichem Herbstwetter führte die Route rund um das Spargeldorf. Nach dem Fuchsschwanzgreifen gratulierten die Vorsitzenden des Reitvereins, Stefanie Oertker-Büdenbender und Andreas Rüter, den neuen Fuchsmajoren Albert Teepe und Alessa Frey. Foto: Sarah Röttger

Sein verschmitztes Grinsen verrät: Er hat es darauf angelegt! Feiernd und jubelnd hält Albert Teepe den Fuchsschwanz in die Höhe, das Publikum applaudiert kräftig. Damit ist er der neue Fuchsmajor des Zucht-, Reit- und Fahrvereins St. Hubertus Füchtorf. Und? Genau vor 40 Jahren gelang ihm das zum ersten Mal. Klar, dass seine Motivation und sein Kampfgeist in diesem Jahr dann besonders stark waren.

Nach dem Motto „Von links anreiten und mit rechts greifen“ ermittelte die Füchtorfer Fuchsjagd am Samstag insgesamt zwei neue Majore. Mit dem Signal „Die Jagd ist frei“ durch die Vorsitzende des Reitvereins, Stefanie Oertker-Büdenbender, begann das spannende und zugleich rasante Spiel.

Die amtierende Fuchsmajorin Silvia Herte war wenige Momente zuvor auf das weite Feld galoppiert, an ihrer rechten Schulter war der Fuchsschwanz befestigt. Nach dem Startzeichen folgten die Rivalen in hohem Tempo. Sie versuchten, die Trophäe von ihrer Schulter zu greifen und sich somit den Titel des neuen Fuchsmajors zu erkämpfen. Albert Teepe gab alles, diese Partie für sich zu entscheiden – mit Erfolg! Den Majorstitel der auswärtigen Reiter sicherte sich Alessa Frey von den Gastfreunden aus Ennepetal.

Zusammen mit den Jagdhornbläsern unter der Leitung von Susanne Finnemeier hatten sich am Samstagmorgen gegen 10 Uhr zuvor mehr als 40 Reiter und mehrere Planwagen auf zum traditionellen Ausritt rund um das Spargeldorf gemacht. Mit dem „Aufbruch zur Jagd“ der Bläser ging das springende Feld hinter Master Silvia Herte auf die Strecke. Im nichtspringenden Feld wurden die Reiter von Jürgen Niemerg angeführt. Ein weiterer Trupp startete um 10.45 Uhr. Bei der so genannten Slow-Motion-Tour standen die eher ruhigen Gangarten Schritt und Trab im Vordergrund. Der gemütlichen Gruppe wies Anja Hartmann den Weg.

Querfeldein ging es durch das schöne Umland. Die Pferdefreunde genossen beim Ritt über abgeerntete Felder und Wiesen Füchtorfs traumhafte Herbstlandschaft. Das sonnige Wetter spielte den Organisatoren in die Karten: Insgesamt 41 Reiter zählten sie : „Eine absolut gute Beteiligung!“

Der begleitende Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes erfüllte zum Glück keine andere Aufgabe als für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Zur Mittagszeit stärkten sich alle mit einer leckeren Erbsen- oder Gyrossuppe auf dem Hof Kuhlmann und Hartmann in Rippelbaum.

Die zweite Hälfte des Ausritts führte die Truppe zurück zur Reithalle an der Gröblinger Straße. Zahlreiche Besucher hatten sich dort bereits eingefunden und erwarteten gegen 15 Uhr das Klappern der Hufe. Nicht mehr lange dauerte es, bis Ross und Reiter am Treffpunkt ankamen. Auf dem Programm stand jetzt die traditionelle „Fuchsjagd“.

Nach einer Erholungspause von dem anstrengenden Tag, bei der genügend Zeit blieb, die Pferde mit einer Extraportion Äpfel und Möhren zu belohnen, ging es am Abend mit der Siegerehrung und Verleihung der Pokale im Rahmen einer Feier im Aufenthaltsraum der Reithalle weiter. Dabei ließen die Gäste sich das abwechslungsreiche Buffet schmecken. Beim gemütlichen Beisammensein fand die Fuchsjagd schließlich ihren Ausklang.

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