Hypnotiseur Aaron verblüfft das Spargeldorf
So schnell wird man Orchestermusiker

Füchtorf -

Mit einem derart erfolgreichen Abend hatten der Füchtorfer Heimatverein, die KFD und die Kolpingsfamilie wohl nicht gerechnet: Für die jährliche, gemeinsame kulturelle Veranstaltung hatten die Vereine Aaron – einen der führenden Mentalisten und Hypnotiseure in Europa – in den ausverkauften Saal der Gaststätte Artkamp-Möllers geladen.

Samstag, 11.11.2017, 10:11 Uhr

Conny Ruhe dachte, sie sähe durch diese Brille das komplette Publikum nackt und schaute verblüfft in die Runde.Unglaublich schnell schaffte es Aaron, zeitgleich viele Freiwillige in Hypnose zu versetzen und sie imaginäre Instrumente spielen zu lassen.
Conny Ruhe dachte, sie sähe durch diese Brille das komplette Publikum nackt und schaute verblüfft in die Runde.Unglaublich schnell schaffte es Aaron, zeitgleich viele Freiwillige in Hypnose zu versetzen und sie imaginäre Instrumente spielen zu lassen. Foto: Theresa Oertker

Unter großem Applaus betrat der Entertainer die Bühne. Mit einer Mentalshow startete er in den Abend. Fünf Gäste aus dem Publikum zogen verdeckt kleine Kugeln aus einem Säckchen; nach geschickter Fragestellung war es Aaron anhand der Körpersprache und Mimik problemlos möglich herauszufinden, wer die schwarze Kugel in der Hand versteckt hielt.

„Gegen den Willen geht gar nichts, ich blamiere niemanden – und ja, man wird wieder wach!“, beantwortete Andreas Ahnfeldt , wie er richtig heißt, die unausgesprochenen Fragen. Anders als erwartetet, fanden sich für jede Showeinlage schnell freiwillige Teilnehmer, die auf der Bühne Platz nahmen und sich nach etwa fünf Minuten zur Einleitung der Hypnosen ganz in die Hände von Aaron begaben.

„Du fühlst dich vollkommen wohl und bist entspannt“, ein lautes „Plopp“ in das Mikro, ein Tippen gegen die Stirn – und schon ließen die Freiwilligen einer nach dem anderen den Kopf sinken oder auf die Schulter des Nebenmannes im Stuhlhalbkreis fallen. Verblüfft schüttelte das Publikum den Kopf und brach in lautes Gelächter aus, als die Teilnehmer unter Hypnose erstaunliche Dinge taten. So dachten die Freiwilligen etwa, sie spielten in einem Orchester und musizierten hingebungsvoll auf den nicht vorhandenen Instrumenten – andere wiederum legten als coole DJs imaginäre Platten auf.

„Wenn du diese Brille aufsetzt, siehst du das komplette Publikum nackt, nimmst du sie wieder ab, sehen alle Gäste normal aus“, wiederholte Aaron mehrfach und holte Conny Ruhe in die Mitte der Bühne. Mit der Brille auf der Nase schaute sie ganz ungläubig in den Saal und sorgte für viele Lacher.

Josef Klösener von der Kolpingsfamilie verriet nach seiner Bühneneinlage als Flötist im Orchester: „Ich habe zwar alles wahrgenommen, ich konnte meine Augen jedoch zwischendurch einfach nicht öffnen und habe automatisch getan, was Aaron mir gesagt hat“.

Mit einem tobenden Applaus belohnte das Publikum den Star des Abends für die wirklich gelungene Show, ehe Kolping-Vorsitzender Josef Obermeyer sich bei allen Helfern und Unterstützern der Veranstaltung bedankte.

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