„Winterlust“ auf Harkotten
Shoppen im Schatten des Schlosses

Füchtorf -

Rund 80 Aussteller haben am Wochenende ihre Waren bei der dritten „Winterlust“ auf Haus Harkotten stimmungsvoll präsentiert. Ein paar mehr dem Regen trotzende Besucher hätten die Ausstelle sich gewünscht.

Sonntag, 12.11.2017, 13:11 Uhr

Bernadette Bruns (großes Foto) informiert sich am Stand von Dirk Riegel. Sie liebt die Kulisse auf Harkotten und war fasziniert von der Führung durch das Haus. Sabine Herrmann (kleines Foto) kreiert auf nur neun Leisten zahllose individuell angepasste Schuhideen.
Bernadette Bruns (großes Foto) informiert sich am Stand von Dirk Riegel. Sie liebt die Kulisse auf Harkotten und war fasziniert von der Führung durch das Haus. Sabine Herrmann (kleines Foto) kreiert auf nur neun Leisten zahllose individuell angepasste Schuhideen. Foto: Ulrike von Brevern

Sabine Herrmann kennt sie alle, die Probleme der Frauen mit ihren Füßen: der hohe Spann, die fehlende Ferse, der hochstehende Zeh. Und dann noch Größe 41? Aber die sympathische Designerin hat eine schicke individuelle Lösung für das Problem. Mit ihrem „Kreativen Schuhwerk“ gehörte sie zu den rund 80 Ausstellern, die ihre Waren bei der dritten „Winterlust“ auf Haus Harkotten stimmungsvoll präsentierten.

Noch ein paar Besucher mehr, die der feuchtkalten Witterung trotzen, hätte sich so mancher Aussteller wohl schon gewünscht. Dirk Riegel etwa, der mit seinem Stand für Balsamico und Gewürzmischungen der Winterlust von Anfang an die Treue hält. Aber, so lobte er das Publikum auf Harkotten, es sei immer gut. Nicht ganz so betucht wie in Münster vielleicht, aber sehr interessiert und durchaus kaufwillig.

Beim Bummel bleibt viel Zeit für ein Schwätzchen, nicht nur mit Sabine Herrmann, die ihre Leidenschaft für kreatives Schuhwerk nach einer lebensklärenden Weltreise vor acht Jahren zur Profession machte. Auch mit Gerhard Jannink, dessen ergonomische Gartenwerkzeuge den Besucher schon auf der ansonsten in diesem Jahr freigeräumten Zufahrt grüßten. Angetan mit blumenumkränztem Strohhut, führt der Werkzeugentwickler am Stand vor dem Herrenhaus seine Erfindungen vor. Für den überzeugten Ökologen ist gutes Werkzeug zur Unkrautbeseitigung nicht nur Hobby. Mit Fotos demonstriert er wie Chemie Pflanzen verändere.

Ein warmes Plätzchen haben Anja Collumeau und Sabrina Ziegelmeyer von „Velo Barbustell“. Die Emsdettenerinnen sind zum ersten Mal in Füchtorf dabei. Der Clou ihres Crêpe-Standes. Er ist auf einem Fahrrad montiert und dank E-Bike tatsächlich beweglich. „Die Crêpe-Platten sind extra mit Gas beheizt. Das geht“, erklärt Eigentümerin Collumeau gutgelaunt – „allerdings nicht weit, dafür ist alles zu schwer“. Haus Harkotten selber blieb in diesem Jahr wegen der Renovierungsarbeiten frei von Verkaufsständen, doch außen herum, in der Scheune und in einem weiteren Großzelt war mehr als genug Platz für all die wunderschönen Dekoartikel, für Mode, Schmuck, Gartengrills und Blumenzwiebeln sowie, nicht zu vergessen, exquisite Lebensmittel, von denen ausgiebig gekostet werden konnte. Für Stefanie aus Münster schon fast ein Problem: „Echt der Hammer!“, stöhnte sie angesichts eines kaloriengeladenen Kakao-Konfekts in Form eines winzigkleinen Gugelhupfs am Ende ihres Rundgangs glücklich, „dabei hat uns der Käsehändler schon abgefüllt! Und davor gab‘s noch den Kuchen…“.

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