Städte-Partnerschaft
Drei Tage mit guten Freunden

Sassenberg -

Seit 1990 pflegen die Gemeinden Sassenberg und Löcknitz eine rege Partnerschaft. Jetzt waren wieder Gäste aus dem Osten zu Gast in der Hesselstadt.

Samstag, 18.11.2017, 19:11 Uhr

Gut war die Stimmung beim Besucher der Gäste aus Löcknitz und Plöwen.
Gut war die Stimmung beim Besucher der Gäste aus Löcknitz und Plöwen. Foto: Alfons Lüffe

20 Löcknitzer besuchten vom 3. bis zum 5. November Sassenberg. Zur Gruppe gehörten Jean Sy , Bürgermeister von Plöwen, Detlef Ebert, Bürgermeister von Löcknitz und Eva Maria Stieg, Vorsitzende des Partnerschaftskomitee in Löcknitz und Plöwen und auch zwei Landfrauen. Den Austausch zwischen den Landfrauenverbänden will der Gröblinger Komiteevorsitzender Alfons Lüffe künftig mehr fördern.

Lüffe begrüßte die Partnerschafts-Gäste im Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Josef Uphoff stellte bei Kaffee und Kuchen seine Stadt vor.

Untergebracht war die Hälfte der Gäste privat bei Sassenberger Familien, wofür Lüffe sehr dankte. Die anderen schliefen in Pensionen. Am ersten Abend traf man sich in der Feuerwehr Füchtorf zur Besichtigung. Die Gemeinde Löcknitz baut derzeit ein neues Feuerwehr-Gebäude, fast baugleich mit Füchtorf. Es folgte ein Abendessen im Heimathaus Füchtorf.

Am zweiten Tag wirkten die Löcknitzer bei der Eröffnung des Allerheiligen Marktes mit. Am Nachmittag trafen sich die Gäste und das Sassenberger Partnerschaftskomitee zu einer gemeinsamen Stadtrundfahrt mit Bürgermeister Josef Uphoff. Um 17 Uhr gab es einen gemütlichen Abend im neuen Pfarrheim in Sassenberg. Auch die Männer der ersten Partnerschafts-Stunde, die am 6. und 7. April 1990 in Löcknitz am Runden Tisch Platz genommen hatten, waren dazu eingeladen. Zum Abendessen kam auch der Ehrenvorsitzende Johannes Sundermann. Er war bis 2002 Vorsitzender des Komitees.

Am 5. November hieß es Abschied nehmen, vor der Pension „Zum Butterpatt“. Vorher hatte Rita Rothues noch fundiert durch die Marienkapelle geführt.

Alfons Lüffe betonte im WN-Gespräch, dass seit fünf Jahren auch der touristische Austausch zwischen Sassenberg und Löcknitz gut funktioniere. „Ich war im Mai/Juni selbst mit 18 Leuten dort. Fahrradtouren in der Uckermark kann ich nur empfehlen.“ Einziger Haken: Während die gesamte Gruppe E-Bikes dabei hatte, saß Lüffe auf einem normalen Drahtesel: „In der dortigen Moränen-Landschaft gibt es ganz schön dolle Steigungen!“

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