Kolpinggedenktag in Füchtorf
Ideen von Kolping noch immer aktuell

Füchtorf/Sassenberg -

Bundesweit gibt es rund 2500 Kolpingsfamilien mit mehr als 240 000 Mitgliedern. Der 4. Dezember steht für sie traditionell für den Kolpinggedenktag.

Montag, 11.12.2017, 06:12 Uhr

Kolpinggedenktag in Füchtorf (v. l.): Pastor Norbert Ketteler und der Kolping-Vorsitzende Josef Obermeyer (r.) ehrten die Jubilare Winfried Rottmann, Josef Schlingmann sowie Bernhard Brüggemann. Heinrich Niehoff (4.v.l.) muss sich hingegen noch ein Jahr gedulden, wird dann jedoch für seine 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Kolpinggedenktag in Füchtorf (v. l.): Pastor Norbert Ketteler und der Kolping-Vorsitzende Josef Obermeyer (r.) ehrten die Jubilare Winfried Rottmann, Josef Schlingmann sowie Bernhard Brüggemann. Heinrich Niehoff (4.v.l.) muss sich hingegen noch ein Jahr gedulden, wird dann jedoch für seine 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Foto: Christopher Irmler

Das Wirken Adolph Kolpings (1813-1865) wurde auch in Füchtorf in Erinnerung gerufen. Im Anschluss an die Heilige Messe fanden sich am Sonntagvormittag viele Aktive der Kolpingsfamilie im Pfarrheim ein. „Adolph Kolping hat Lehrlingen Heimat, Hoffnung und Bildung gegeben“, betonte der Vorsitzende Josef Obermeyer . „Kolping ist nicht nur ein Verein, um gesellige Stunden zu verbringen. Es ist ein sozialer Familienverband, der sich auch heute noch für Familien und Fortschritt einsetzt.“ Seit 70 Jahren werden die Werte und Ideen Kolpings im Golddorf gelebt. Einer, der sich noch genau an die Anfänge erinnern kann, ist Josef Schlingmann. Das Gründungsmitglied nahm aus den Händen Obermeyers eine Urkunde entgegen. „Es war eine unheimlich große Zahl, die mitgemacht haben“, blickte Schlingmann zurück. Besonders ein Ereignis zum Weihnachtsfest 1947 sei ihm in Erinnerung geblieben. Damals fand das erste große Theaterstück in Füchtorf statt. Doch nicht nur die Tatsache, dass es eine Premierenveranstaltung war, ließ Schlingmann in Erinnerungen schwelgen. „Wir haben das Stück mit 50 Schauspielern gespielt“, so das letzte noch lebende Gründungsmitglied. „Anfangen ist das Schwerste, aber Treubleiben das Beste“, so der von Obermeyer zitierte Ausspruch Kolpings.

Seit 60 Jahren halten Bernhard Brüggemann und Winfried Rottmann der Kolpingsfamilie die Treue. Kurios wurde es, als Heinrich Niehoff als Jubilar ausgezeichnet werden sollte. So war die dem Vorstand vorliegende Datenlage offensichtlich lückenhaft. Niehoff wird erst im kommenden Jahr für seine dann 70-jährige Mitgliedschaft geehrt. Alle Beteiligten nahmen es jedoch mit Humor.

Als Erfolgsgeschichte darf die Entwicklung rund um die aufgestellten Altkleidercontainer bezeichnet werden. Man habe sich das Ziel gesetzt, gemeinsam etwas zu bewegen, so Obermeyer. Am Sonntag gab er bekannt, wofür die hierbei zusammengekommenen 1.000 Euro verwendet werden. Der Lebens-Mittel-Punkt erhält 500 Euro, der Hospizverein 300 Euro. Die Uganda-Hilfe des Kreiskolpings darf sich über 200 Euro freuen.

Johannes Lohre, neuer Pastoralreferent der Pfarrgemeinde, nutzte die Gelegenheit, sich der Füchtorfer Kolpingsfamilie vorzustellen. Seine Hauptaufgaben liegen in der Firmvorbereitung und der Begleitung der Sternsingeraktion. Im kommenden Jahr wird er zudem Präses der Füchtorfer Landjugend.

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