Neujahrsempfang in Füchtorf
„Mehr Trauungen wären schön“

Füchtorf -

Im Jahr 2006 lud die damals noch eigenständige Gemeinde Mariä Himmelfahrt zu ihrem ersten Neujahrsempfang ein. Seitdem ist diese Zusammenkunft kurz nach dem Jahreswechsel zur guten Tradition geworden.

Dienstag, 09.01.2018, 05:01 Uhr

Im Füchtorfer Pfarrheim hatten sich die Teilnehmer des Abendgottesdienstes versammelt, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen.
Im Füchtorfer Pfarrheim hatten sich die Teilnehmer des Abendgottesdienstes versammelt, um gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Foto: Christopher Irmler

So auch in diesem Jahr. Am Dreikönigstag folgten viele Gemeindemitglieder im Anschluss an den festlichen Gottesdienst, an dem auch der Chor mitwirkte, der Einladung in das Pfarrheim. Neben einem kurzen offiziellen Teil stand vor allem der lockere Austausch im Vordergrund.

„Wir möchten allen ganz herzlich danken, die in der Gemeinde mitwirken: Sei es in den Gremien, Vereinen oder Gruppen, sowohl ehren-, als auch hauptamtlich. Davon lebt unsere Gemeinde“, begrüßte Pfarrer Norbert Ketteler seine Gäste. Besonders besondere Erinnerung bleiben Ketteler zwei Ereignisse des vergangenen Jahres. Neben den Pfarreiratswahlen im November sei dies die Reise nach Indien zu Pater Tom gewesen. Ketteler lobte ausdrücklich den Austausch zwischen deutschen und indischen Geistlichen. Viele indische Glaubensbrüder leisteten in den hiesigen Gemeinden ihren Dienst. Im Jahr 2018 freut sich Ketteler auf den Katholikentag in Münster (10. bis 13. Mai) sowie das ökumenische Pfarrfest am 2. September.

Ferner präsentierte der Priester beim sehr gut besuchten Neujahrsempfang so manche Statistik. Demnach registrierte die Gemeinde im Jahr 2017 18 Taufen, 20 Erstkommunionkinder, 26 Firmlinge und 24 Todesfälle. In den vergangenen zwölf Monaten kam es zu lediglich vier Trauungen. „Das dürften ruhig mehr sein.“ Diesen Wunsch habe er auch am Vortag im Rahmen eines Treffens mit Landjugendlichen betont, merkte Ketteler schmunzelnd an. Viele von ihnen habe er getauft, sie auf dem Weg zur Erstkommunion und der Firmung begleitet. Es sei schön, wenn er einige von ihnen auch trauen könne. Nachdenklich stimmten Ketteler die elf Kirchenaustritte. „Wir erleben, dass es Leuten heute leichter fällt, einfach mal eben aus der Kirche auszutreten.“ Dennoch lebten aktuell rund 2550 Katholiken im Spargeldorf. Auch Pastor Andreas Rösner griff in seinem Grußwort das Thema Kirchenaustritte auf. Zwar sei es nicht leichter geworden, dennoch blicke er optimistisch in die Zukunft. „Es gibt immer wieder Menschen, die bereit sind, mit zu tun und sich einzubringen.“ Auch Rösner ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren. „Das Jahr 2017 war für unsere Pfarrei natürlich ein bewegtes Jahr.“ Nach rund anderthalbjähriger Vakanz gelang es, mit Johannes Lohre einen neuen Pastoralreferenten zu begrüßen. Kirchenmusiker Klaus Scheidweiler wird in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet. Mittlerweile steht auch dessen Nachfolger fest. Ab dem 1. August wird Christian Ortkrass als Organist und Chorleiter seinen Dienst antreten.

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