Versammlung der Hubertusschützen
Historische Zäsur

Sassenberg -

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Gröblingen-Velsen hat einen neuen Brudermeister. Präses Peter Lenfers ordnete sogleich die Bedeutung des Führungswechsels ein.

Montag, 22.01.2018, 18:01 Uhr

Die Verantwortlichen (v.l.): König Hubert Krieft, Rudolf Schulze Roberg, Heinz Lange, Stefan Twehues, Franz-Josef Abeck,Matthias Hellweg, Philipp Austermann, Präses Peter Lenfers, Christoph Röttger und Hubert Schulze Roberg.
Die Verantwortlichen (v.l.): König Hubert Krieft, Rudolf Schulze Roberg, Heinz Lange, Stefan Twehues, Franz-Josef Abeck,Matthias Hellweg, Philipp Austermann, Präses Peter Lenfers, Christoph Röttger und Hubert Schulze Roberg. Foto: Christopher Irmler

„Heute Abend haben wir eine historische Zäsur.“ Stefan Twehues, einst Ehrengardist und Fahnenoffizier, gehörte dem Vorstand rund ein Vierteljahrhundert lang an – in den letzten 13 Jahren als Brudermeister. Nun kandidierte er nicht erneut für das höchste Amt des aktuell 520 Mitglieder zählenden Vereins. Zu seinem Nachfolger wählten die Schützen den bisherigen Fahnenoffizier Franz-Josef Abeck. „Wir haben vertrauensvoll und geräuschlos zusammengearbeitet“, blickte Lenfers zurück. Twehues habe es verstanden, die Bruderschaft menschlich, ehrlich und verantwortungsvoll zu führen. „Du bist aus der Schützenbruderschaft nicht wegzudenken.“ Aufgrund seiner Verdienste wurde Twehues im Rahmen der Versammlung zum Ehrenbrudermeister ernannt. Zudem würdigten die Mitglieder seinen Einsatz mit stehenden Ovationen.

„Als ich zum Brudermeister gewählt wurde hätte ich mir nicht träumen lassen, der Schützenbruderschaft so lange vorstehen zu dürfen“, bekannte Twehues. Neu im Vorstand ist Matthias Hellweg. Bestätigt wurden Berthold Achtermann, Hubert Grünkemeier, Hubert Schulze Roberg, Rudolf Schulze Roberg und Ludger Schräder . Derweil kandidierte Ludger Schräder nicht erneut für das Amt des Kassierers. Auf ihn folgt Heinz Lange. Neuer Fahnenoffizier ist Dirk Rothues.

Traditionell gehören die geistlichen Worte zur Tagesordnung der Generalversammlung der Hubertusschützen. Darin forderte Lenfers, sich für den Frieden einzusetzen. „Den Frieden zu suchen ist ein Zeichen der Zeit und nicht einfach so daher gesagt“, so Lenfers mit Blick auf zahlreiche Konflikte weltweit. „Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden. Frieden ist oft nicht nur ein Wunsch, sondern ein Geschenk.“ Dass sich manches Staatsoberhaupt sich selbst erhöhe stimmte Lenfers nachdenklich. „Politik ist die Kunst des Möglichen.“ Dabei müsse das Wohl des Staates stets über dem Wohl einzelner Parteien stehen, so Lenfers mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5448163?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Besser an der Mensa parken
Rund um das Universitätsklinikum ist es alles andere als einfach, einen Parkplatz zu finden. Mehr als 10 000 Beschäftigte und Tausende Besucher steuern dass UKM täglich an.
Nachrichten-Ticker