Förderung für Haus Harkotten
120 000 Euro für die innere Struktur

Füchtorf -

Regierungspräsidentin Dorothee Feller überreichte am Mittwoch einen Förderbescheid in Höhe von 120 000 Euro für Haus Harkotten an Ferdinand Freiherr von Korff.

Mittwoch, 14.11.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.11.2018, 17:00 Uhr
Regierungspräsidentin Dorothee Feller überreicht Förderbescheid an Ferdinand Freiherr von Korff. Rechts im Bild: Karin Geißler , Dezernat für Denkmalschutz der Bezirksregierung Münster
Regierungspräsidentin Dorothee Feller überreicht Förderbescheid an Ferdinand Freiherr von Korff. Rechts im Bild: Karin Geißler , Dezernat für Denkmalschutz der Bezirksregierung Münster Foto: Bezirksregierung Münstert

„Das Geld wird eingesetzt, um das streng klassizistische Landhaus in Gestalt und innerer Struktur zu erhalten“, freute sich Feller bei der Bescheidübergabe. „Das Herrenhaus ist eines der wenigen Gebäude jener Zeit, das weitgehend unverändert blieb und als besonders schützenswert gilt.“

Gegenstand der Förderung ist die Restaurierung und Sanierung von Dach und Fach am denkmalgeschützten Haus Harkotten. Der Schwerpunkt der Arbeiten wird in der Westfassade (ohne nördlichen Teil) und in der Restauration von überwiegend bauzeitlichen Fenstern liegen.

Das Geld stammt aus dem Denkmalförderprogramm 2018 des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Zuwendung ist ein Festbetrag zu den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 842 000 Euro.

Haus Harkotten von Korff wurde in den Jahren 1805/1806 nach Plänen von Adolf von Vagedes (1777-1842) als Herrenhaus in klassizistischer Formensprache dreigeschossig errichtet und ist Teil der ausgedehnten Doppelschlossanlage Harkotten. Die Anlage geht aus einer um das Jahr 1300 errichteten Burg hervor, die bereits im Jahr 1334 durch die Söhne des Erbauers aufgeteilt wurde. In deren Nachfolge ist der westliche Teil bis heute im Besitz der Familie von Korff, der östliche Teil im Besitz der Familie von Ketteler.

Seit Oktober 1982 ist das Gebäude Bestandteil der Denkmalliste der Stadt Sassenberg.

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