Neujahrsempfang der Stadt Sassenberg
Steuergelder werden investiert

Sassenberg -

Mit einem neuen Rekord begrüßte Bürgermeister Josef Uphoff beim Neujahrsempfang die Gäste im Rathaus.

Montag, 07.01.2019, 07:14 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 17:52 Uhr
Der Bürgerschützenverein war traditionell mit großer Mannschaft inklusive König Bernhard Kunstleve (5.v.l.) vertreten.
Der Bürgerschützenverein war traditionell mit großer Mannschaft inklusive König Bernhard Kunstleve (5.v.l.) vertreten. Foto: Christopher Irmler

Der finanzielle Überschuss für das Jahr 2018 liegt bei rund 5,7 Millionen Euro, ein Wert, den es seit Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) noch nicht gab.

Neujahrsempfang der Stadt Sassenberg 2019

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  • Neujahrsempfang der Stadt Sassenberg 2019 Foto: Christopher Irmler
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Bevor Uphoff aber auf die lokalen Aspekte einging, erinnerte er an den Supersommer 2018, den Dauerstreit der Koalition in Berlin sowie den bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens. „Ich glaube, dass die EU immer noch die richtige Antwort auf die globalen Probleme ist“, sprach er sich für die EU aus. In diesem Zusammenhang wies er am Ende seiner Rede auch auf die anstehenden Europawahlen am 26. Mai hin und forderte alle auf, zur Wahl zu gehen.

Die guten Gewerbesteuereinnahmen verdankt die Stadt dem Fleiß der hier lebenden und arbeitenden Menschen sowie den Unternehmen. Die größte gewerbliche Einzelmaßnahme stemmte LMC mit der Betriebserweiterung, die rund 18,5 Millionen Euro kostete.

Das integrierte städtebauliche Handlungskonzept gibt der Stadt aber auch weitere Aufgaben an die Hand. Dazu gehört die Neugestaltung des Drostengartens, „um einerseits die Aufenthaltsqualität zu verbessern und um andererseits die historische Bedeutung stärker als heute zu unterstreichen“.

Die verkaufsoffenen Sonntage und das Ladenöffnungsgesetz sorgten beim Allerheiligenmarkt für Aufregung. Für das neue Jahr sollen die verkaufsoffenen Sonntage abgesichert werden, allerdings fällt in diesem Jahr die Hochzeitsmesse aus. Damit sie im nächsten Jahr wieder veranstaltet werden kann, müssen neue Konzepte entwickelt werden.

Wer Geld hat, der kann investieren, und das macht die Stadt. Die größte Bauinvestition ist der Neubau der Füchtorfer Sporthalle, die in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Auch am Feldmarksee wird fleißig gebaut, denn bis zum Sommer soll das Piratenschiff anlegen.

Investiert wird auch in die Schulen. Die Nikolausschule erhält einen Anbau mit vier neuen Räumen. Die Füchtorfer müssen sich noch ein wenig gedulden. „Die dauerhafte Lösung soll im Zusammenhang mit der Nachnutzung der alten Sporthalle gefunden werden“, machte Uphoff deutlich. Sobald die neue Sporthalle steht, werden dort die Planungen vorangetrieben. Erste Umbauentwürfe liegen bereits vor.

Ein wenig Geduld müssen weiterhin die Bewohner der Außenbereiche haben, um eine vernünftige Anbindung ans Internet zu erhalten. Aber dafür dürfen sie sich auf Glasfaserkabel freuen. Je nach „Startregion“ könnte die Realisierung aber unter Umständen bis zum Jahr 2022 dauern.

Mit einem humorvollen Zitat von Erich Kästner beendete Josef Uphoff seine Ansprache und wünschte allen „ein glückliches, friedliches und erfolgreiches Jahr“.

Pfarrer Michael Prien stellte den Frieden ins Zentrum seiner Ansprache. „Suche Frieden, jage ihm nach“, forderte er alle auf. Es sei mittlerweile für alle Generationen eine Selbstverständlichkeit, in Frieden zu leben. Das Wissen um den Krieg werde immer weniger. Und obwohl es den Menschen so gut wie nie ging, werden viele unzufrieden. „Es gibt ja noch reichere Menschen.“ Prien sprach die Proteste der Gelbwesten in Frankreich an. „Protest ist ja gut, aber muss diese Zerstörung sein?“ Alle sollten den Frieden im Umgang miteinander suchen und pflegen. „Frieden ist die Basis für ein gelingendes Miteinander.“

Für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung sorgte der Musikverein Füchtorf unter der Leitung von Thomas Kohkemper, der gleichzeitig amtierender Schützenkönig in Füchtorf ist. „Das ist etwas Besonderes, wenn der König seine eigene Musik mitbringt“, schmunzelte Bürgermeister Josef Uphoff.

Traditionell waren auch die Sternsinger unter Leitung von Johannes Lohre zu Gast und sammelten für die Kinder in Peru.

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