Neuer Ferienpark in der Elve
Eine Investition fürs Leben

Füchtorf -

In der Elve entsteht ein kleiner Ferienpark. Drei neue Holzhäuser werden dort bis zu den Osterferien „Am Buschkotten“ bezugsfertig sein.

Samstag, 09.02.2019, 13:00 Uhr
Stefan Nettelnstroth und Sonja Nüvemann präsentieren das Wohnzimmer des „Storchennestes“. Es ist das erste von drei Blockhäusern, das nun fertiggestellt wurde und modern eingerichtet ist.
Stefan Nettelnstroth und Sonja Nüvemann präsentieren das Wohnzimmer des „Storchennestes“. Es ist das erste von drei Blockhäusern, das nun fertiggestellt wurde und modern eingerichtet ist. Foto: Ulrich Lieber

„Das ist eine Investition fürs Leben“, sagt Stefan Nettelnstroth , der schon lange von diesem Projekt geträumt hat. Doch bislang stand auf dem Grundstück Elve 8 noch ein Landarbeiterkotten, der bewohnt war. Im Sommer 2018 zogen die Mieter aus, und im Oktober folgte der Abbruch des alten Kottens.

„Für mich war immer klar, dass der Kotten keine Zukunft hat. Da braucht man viel handwerkliches Geschick, um daraus etwas zu machen, aber ich bin gelernter Kaufmann“, erklärt der 34-Jährige. Seit gut zehn Jahren ist er Eigentümer der Pension Buschkotten, und schon kurz nach der Übernahme ließ er ein Blockhaus im Garten errichten. Die positiven Erfahrungen bestärkten Stefan Netteln­stroth, in diesem Bereich einen Schwerpunkt zu setzen. So kam es ihm sehr entgegen, dass die Stadt Sassenberg das Gebiet zur ländlichen Naherholung freigab.

„Wir möchten Familien mit Kindern, Gäste mit Pferden und Familienkreise damit ansprechen.“ So sind auch die Namen der Häuser schon sehr kinderfreundlich. Das „Storchennest“ mit 66 Quadratmetern Wohnfläche ist bereits errichtet, am 25. Februar folgt die gleich große „Bärenhöhle“ und zum Abschluss der 44 Quadratmeter große „Fuchsbau“.

Während Radtouristen zumeist nur ein bis drei Tage bleiben, sei die Verweildauer in den Blockhäusern meistens deutlich länger. Zumal in den Häusern die Möglichkeit der Selbstversorgung besteht. Wer möchte, kann aber selbstverständlich auch am Frühstück in der Pension teilnehmen, oder dort andere kulinarische Genüsse genießen.

Die Blockhäuser sind modern ausgestattet und verfügen über Fußbodenheizung, Fernsehen, Telefon, Internet und Kaminofen. Jedes Haus wird eine große Terrasse bekommen und ist ganzjährig bewohnbar. Im Außenbereich gibt es eine kleine Spieleinheit. „Aber die Gäste können selbstverständlich unsere parkähnliche Hofanlage nutzen. Es ist alles offen“, versichert der 34-Jährige. Der Garten der gegenüberliegenden Pension Buschkotten darf mitgenutzt und die Tiere dürfen besucht werden, so dass es gerade für Kinder ein Paradies ist. Dazu gibt es Ausreitmöglichkeiten, ein Privatmuseum für ländliches Brauchtum sowie Erlebnis-Planwagenfahrten.

Stefan Nettelnstroth blickt optimistisch in die Zukunft. „Ich fange ja nicht bei Null an. Wir haben viele Stammgäste, und der eine oder andere möchte vielleicht mehr Ruhe haben und im Blockhaus wohnen.“ So wäre auch mehr Platz für andere Gäste, wie Monteure oder Ingenieure, die für die Dauer von Bauprojekten hier leben. „Wir haben Gäste, die oft ein ganzes Jahr hier wohnen.“

Bei der Umsetzung des Projektes hat Stefan Nettelnstroth viele Impulse von seinen Mitarbeitern erhalten. Vor allem Sonja Nüvemann, seine „rechte Hand“, war dabei sehr kreativ. Den Entwurf und die Beratung zum Projekt hat sein Onkel Paulus Nettelnstroth übernommen.

„Ich bin froh, dass ich einen eigenen Schwerpunkt setzen kann. Ich habe keine landwirtschaftlichen Flächen, sondern nur diese Hofstelle und das Grundstück nebenan. Deshalb gehen wir diesen Weg.“ Auf dem Spargelfrühling wird Stefan Nettelnstroth ein Blockhaus auf einem Trailer präsentieren, so dass sich jeder Besucher einen ersten Eindruck verschaffen kann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6378324?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F130%2F
Protest gegen Thilo Sarrazin
Vor der Hiltruper Stadthalle wird gegen den Auftritt von Thilo Sarrazin demonstriert.
Nachrichten-Ticker