Themenwochen im Johanneskindergarten
Kinder erhalten Einblick in viele Berufe

Sassenberg -

Es gibt viele interessante Berufe. Das stellten jetzt die Mädchen und Jungen des Johanneskindergartens fest. Sie sahen sich viele Berufe direkt vor Ort an.

Sonntag, 31.03.2019, 17:40 Uhr
Pastor Andreas Rösner gewährte den Kindern einen Einblick in sein Arbeitszimmer, in dem er die Gottesdienste vorbereitet.
Pastor Andreas Rösner gewährte den Kindern einen Einblick in sein Arbeitszimmer, in dem er die Gottesdienste vorbereitet. Foto: privat

„Wir lernen Berufe kennen“ war in den letzten Wochen das Thema des Kindergarten St. Johannes. In der Einrichtung wurde viel über Berufe gesprochen, gelesen und gemalt. So hat beispielsweise jedes Kind ein Bild von seinen Eltern gemalt und beschrieben, als was sie arbeiten. Viele kannten die Berufe der Eltern, aber es kamen auch Aussagen wie: „Meine Mama arbeitet bei den Robotern“, „Mama arbeitet in Münster“ oder „Papa arbeitet bei der Arbeit.“

Zu Karneval wurde ebenfalls das Thema aufgegriffen. Im Eingangsbereich wurde man von lebensgroßen Stoffpuppen, verkleidet als Malerin und Bauarbeiter empfangen. Zur Karnevalsparty kamen viele Feuerwehrmänner und Polizisten, aber auch Ärztinnen und Tänzerinnen waren mit dabei.

In verschiedenen Gruppierungen, mal als kleine Projektgruppe am Nachmittag, mal nur die angehenden Schulkinder oder auch nur auf Gruppenebene, besuchten die Kinder der Einrichtung verschiedene Institutionen in Sassenberg und bekamen dort einen Blick hinter die Kulissen und einen Einblick in die jeweilige Berufsgruppe.

Bei Pastor Andreas Rösner durften die Kinder einen Blick in sein Arbeitszimmer werfen und erfuhren, wo er Gottesdienste vorbereit oder auch Gespräche für eine Hochzeit oder Taufe und vieles mehr führt. Anschließend durften sie noch schauen, wie er wohnt und mussten feststellen, dass auch ein Pastor einkaufen und kochen muss.

Annette Korte von der Parkapotheke zeigte den Kindern die vielen Schubladen, wo die Medikamente aufbewahrt werden und zeigte was man zur Herstellung einer Handcreme benötigt und wie sie zusammengerührt wird. Diese durften die Kinder für die Erzieherinnen mit in die Einrichtung nehmen.

Bei der Volksbank zeigten die Jugendbetreuerin Christina Fechtelkötter und Annette Philiper den Kindern wie man Geld abhebt, aber auch wie man es einzahlt. Zudem wurde der Kleingeldzählautomat genauestens unter die Lupe genommen. Zum Abschluss gab es eine kleine Überraschung im Tresorraum, der sich aber erst öffnete, nachdem die Kinder drei Fragen richtig beantwortet haben.

In der Gärtnerei Strickmann erfuhren die Kinder von Heinz-Josef Strickmann einiges übers Einpflanzen und über Pflanzen und deren Bewässerung. Zum Schluss durften sie noch Blumenzwiebeln einpflanzen, um sich zu Hause überraschen zu lassen, was da Schönes draus wächst.

Bei den Bäckereien Haverkamp und Arenhövel lernten die Kinder geführt von Gregor Haverkamp und Martin Arenhövel die Backstube kennen, erfuhren wo das Mehl lagert, wie viele Brötchen gebacken werden und wie früh ein Bäcker aufstehen muss. Anschließend durften noch ein paar Leckereien, zum Teil selbst gebacken mit zum Kindergarten genommen werden.

Die Eisdiele Zanella war ebenfalls ein Ziel. Fabio Zanella zeigte den Kindern die Lagerräume, erklärte woher die Zutaten kommen und wie Eis hergestellt wird und lud anschließend zum Probieren ein.

Einen Vormittag bei der freiwilligen Feuerwehr durften die Kinder des gesamten Kindergarten erleben. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Dirk Koßmann, Stefan Bußmann, Jens und Josef Kerßenfischer, Andreas Rolke, Michael Meyer und Thomas Meinersmann erklärten den Kindern die Einsatzfahrzeuge, die Einsatzkleidung- und Ausrüstung und übten mit ihnen einen Notruf abzusetzen. Draußen konnten die Kinder selbst einmal Feuerwehrmann/frau sein und übten ein „Feuer“ zu löschen. Alle Fahrzeuge, das Schlauchboot und das Gerätehaus durften erkundet werden.

Der Kindergarten St. Johannes bedankt sich bei allen für die tollen Einblicke und interessanten Erklärungen und Erfahrungen, und so manches Kind hat nur einen Traumberuf.

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