Übung der Feuerwehr
Sägewerk in Flammen

Füchtorf -

Im vergangenen Jahr wurde auf dem Gelände des Sägewerks Hagedorn eine neue Brandmeldeanlage installiert. Sie erhöht den Brandschutz des knapp 26 000 Quadratmeter großen Areals. Auch eine Sprinkleranlage soll im Fall der Fälle das Schlimmste verhindern.

Mittwoch, 17.04.2019, 05:19 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 12:11 Uhr
Zügig gelang es den Füchtorfer Kameraden, die „Vermissten“ zu retten.
Zügig gelang es den Füchtorfer Kameraden, die „Vermissten“ zu retten. Foto: Christopher Irmler

Zudem sollen in naher Zukunft zwei weitere Wasserentnahmestellen für die Feuerwehr geschaffen werden. Grund genug für die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr, zur großen gemeinsamen Übung einzuladen.

Rund 50 Kameraden der Löschzüge Sassenberg und Füchtorf rückten am Montagabend aus, um bei der Übung einen Brand zu bekämpfen und vermisste Personen zu retten. Laut des von den Wehrführern Matthias Freese und Heinrich Otte ausgearbeiteten Szenarios fanden die Kameraden vor Ort eine in Flammen stehende und entsprechend stark verrauchte Halle vor, in deren Innern sich noch mehrere Personen befanden. Zunächst galt es jedoch, sich überhaupt Zutritt zum Betriebsgelände zu verschaffen. Die benötigten Schlüssel waren schnell gefunden.

Nachdem dies geschehen war, bildeten die beiden Löschzüge zwei voneinander unabhängige Abschnitte. Sie stellten die Löschwasserversorgung sicher, durchsuchten Lagerhallen und Bürogebäude nach den Vermissten und sicherten angrenzende Bereiche.

Stellvertretend für die Stadt Sassenberg beobachteten Bürgermeister Josef Uphoff und Martin Lüffe (Ordnungsamt) die Übung. Nach rund einer Stunde beendete Matthias Freese offiziell den Einsatz. „Es wurde von zwei Seiten gearbeitet und systematisch gesucht. Insgesamt darf ich von einer gelungenen Übung sprechen“, so Freese. Grundsätzlich stelle sich bei Einsätzen und Übungen wie in der Bauerschaft Elve oftmals die Frage der Wasserversorgung. In diesem Zusammenhang lobte Freese die Anstrengungen von Familie Hagedorn, die viel in die Brandsicherheit investiert habe. Dank des vorhandenen Rohrbrunnens sei die Wasserversorgung völlig unkompliziert sichergestellt worden. Trotzdem soll sie weiter optimiert werden.

Ferner dankten Matthias Freese und Heinrich Otte dem „Hausherrn“ Hubert Hagedorn für die Möglichkeit, vor Ort üben zu dürfen. Abschließend baten die Wehrführer zur obligatorischen Manöverkritik, ehe eine informative Ortsbegehung unter der Führung von Hubert und Kevin Hagedorn sowie der gesellige Austausch den gelungenen Übungsabend abrundeten.

Die nächste gemeinsame Übung der beiden Löschzüge wird im Herbst stattfinden.

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