First-Class-Kleiderbörse
Nachfrage bleibt ungebrochen

Sassenberg -

Die First-Class-Kleiderbörse am 1. Mai ist nach wie vor beliebt. Das zeigt die erneut hohe Nachfrage und der Erlös in Höhe von 12 000 Euro.

Freitag, 03.05.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 14:50 Uhr
Walter Austrup, der eigens aus den Baumbergen gekommen war, gehörte zu denjenigen, die auf der Kleiderbörse von Siggi Spiegelburg und Myriam Freifrau von Korff fündig wurden.
Walter Austrup, der eigens aus den Baumbergen gekommen war, gehörte zu denjenigen, die auf der Kleiderbörse von Siggi Spiegelburg und Myriam Freifrau von Korff fündig wurden. Foto: Ulrike von Brevern

„Richtig gute Sachen, richtig günstig - und dann ist ja auch noch alles für einen guten Zweck!“ Kiki Steinker-Schmidt braucht nicht lange nachzudenken, um ihre Gründe für den Einkaufsbummel im Annen-Saal zu benennen. „Ich habe direkt gefragt, ob ich auch mit Karte zahlen kann“, schmunzelt sie angesichts des einladenden Angebots der „First Class“-Kleiderbörse. Natürlich kann sie, versichert Siggi Spiegelburg , die den Markt für hochwertige gebrauchte Mode seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit Myriam Freifrau von Korff jeweils am ersten Mai auf Harkotten organisiert.

Die Nachfrage war auch in diesem Jahr ungebrochen. Dabei fand nicht nur die holde Weiblichkeit das eine oder andere Traumstück unter der ehemals hochpreisigen Marken- und Designer-Mode, auch die Herren hatten bei Sakkos, Jacken und Krawatten die Qual der Wahl. „Wir haben ausschließlich Spenden von Freunden und Bekannten im Angebot“, erklärte Myriam Freifrau von Korff die erstklassige Qualität jedes einzelnen Stücks. Gut ein Drittel der Hüte, Schals, Kleider, Blusen, Kostüme oder Abendkleider war bereits kurz nach Mittag verkauft.

Die Besucher blieben in diesem Jahr länger und kauften mehr, so der Eindruck von Siggi Spiegelburg. Möglicherweise waren die noch einmal kräftig gesenkten Preise ein Grund dafür. So war selbst eine schillernde Abendrobe schon mal für unter 50 Euro zu haben. Verpackt wurde fast ausschließlich in Papiertüten. „Da legen wir ganz viel Wert drauf!“, betonte Freifrau von Korff.

Trotz gesenkter Preise erwirtschafteten die Organisatorinnen erneut rund 12 000 Euro für insgesamt fünf verschiedene gute Zwecke. Die Kindernothilfe mit einem Projekt für Aidswaisen in Malawi gehörte ebenso dazu wie Haus Harkotten selbst: Um die Turmuhr an der Schlosskapelle wieder in Stand zu setzen, muss Familie von Korff noch einen gehörigen Teil an Spendenmitteln zusammentragen.

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