Alkoholkontrollen am Feldmarksee
Ruhiger Tag für die Ordnungskräfte

Sassenberg -

Das sonnige Wetter am Tag der Arbeit lockte viele Radfahrer und Fußgruppen in die Natur. Die äußeren Bedingungen hätten kaum angenehmer sein können.

Freitag, 03.05.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 14:50 Uhr
Hatten zum Glück wenig zu tun (v. l.): Sergej Dick (Ordnungsamt Stadt Sassenberg), Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann, Daniel Bögge (Jugendamt Kreis Warendorf), Leonie Stratmann (Stadt Sassenberg) und Andreas Körner (Ordnungsamt Stadt Sassenberg) erlebten einen sehr ruhigen Maifeiertag.
Hatten zum Glück wenig zu tun (v. l.): Sergej Dick (Ordnungsamt Stadt Sassenberg), Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann, Daniel Bögge (Jugendamt Kreis Warendorf), Leonie Stratmann (Stadt Sassenberg) und Andreas Körner (Ordnungsamt Stadt Sassenberg) erlebten einen sehr ruhigen Maifeiertag. Foto: Christopher Irmler

Zum Mai-Feiertag gehören für viele Ausflügler nicht nur Radtouren, sondern auch das gemeinsame Grillen und das eine oder andere alkoholische Getränk. Dass dabei das Jugendschutzgesetz eingehalten wurde, stellten Vertreter des Ordnungsamts , des Kreisjugendamts und der Polizei sicher.

Rund um die Hesselstadt und den Feldmarksee erlebten die Beteiligten einen entspannten Tag, „Es ist wirklich sehr ruhig“, bilanzierte Stadtjugendpfleger Dirk Ackermann . Rund um das Haus des Kreisfischereivereins, wo die Kontrolleure am Feiertag ihr Quartier bezogen hatten, trafen sie vor allen Dingen Familien mit kleinen Kindern an. Der gewohnte zentrale Treffpunkt am Feldmarksee stand aufgrund der „Piratenschiff“- Bauarbeiten nicht zur Verfügung. Entsprechend dankbar waren die Beteiligten für das Entgegenkommen des Kreisfischereivereins.

„Tote Hose“ herrschte derweil im Bereich des in der Vergangenheit eigentlich recht beliebten Auerochsen am Speckengraben. Eine mögliche Erklärung war für Ackermann die zeitgleich stattfindende Mai-Demo („Tanz für die Tafel“) in Warendorf. „Warendorf ist heute sicherlich ein Magnet.“ Frust, „umsonst“ unterwegs gewesen und niemanden „erwischt“ zu haben, schob der Stadtjugendpfleger jedoch keineswegs – im Gegenteil. „Wir sind hier nicht als Spaßbremsen unterwegs. Die Leute sollen den Tag genießen und Spaß haben. Wenn es so läuft, ist doch alles okay.“ Bleibe alles im Rahmen, sei das umso besser für alle Beteiligten. „Wir haben ja auch im Vorfeld auf die Kontrollen hingewiesen. Das gehört alles zu unserem Konzept.“

Schon im Vorjahr konnte Ackermann ein ähnlich positives Fazit ziehen. Lebhafter könnte es möglicherweise im nächsten Jahr zugehen – dann eröffnet der 1. Mai (Freitag) ein langes Wochenende.

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